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20.06.2013

14:35 Uhr

Studie

Anleger haben große Angst vor Inflation

Die Inflationsangst geht um – zumindest bei älteren Menschen. Einer Umfrage zufolge fürchten mehr als 80 Prozent der über 50-Jährigen einen Inflationsanstieg. Die Zahlen der EZB sprechen hingegen eine eigene Sprache.

Eine offene Geldbörse: Viele Anleger haben Angst vor einem Inflationsanstieg. dpa

Eine offene Geldbörse: Viele Anleger haben Angst vor einem Inflationsanstieg.

FrankfurtTrotz zuletzt mäßiger Preisanstiege in Deutschland haben viele Anleger laut einer Umfrage Angst vor Inflation. Eine große Mehrheit rechnet mit einem Inflationsanstieg, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Anlegerstudie von Union Investment hervorgeht. Besonders ausgeprägt ist die Furcht vor allem bei älteren Menschen. In der Gruppe der über 50-Jährigen liegt die Quote mit 83 Prozent um 14 Prozentpunkte über dem Wert in der Gruppe der Jüngeren.

Zuletzt kosteten Waren und Dienstleistungen in Deutschland im Mai durchschnittlich 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach den Definition der Europäischen Zentralbank herrscht allerdings noch immer Preisstabilität - diese sehen die Währungshüter bis zu Werten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet.

Für die Studie von Union Investment hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 500 Personen im Alter von 20 bis 59 Jahren befragt, die Geld angelegt haben.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Stinksauer

20.06.2013, 14:55 Uhr

Dumm nur, dass Politiker und Notenbanken offenbar eine hohe Inflation und niedrige Zinsen anstreben, um von diesen gigantischen Schuldenbergen wieder hinunterzukommen. Als Alternative bliebe eine Währungsreform.

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