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28.07.2017

15:57 Uhr

Tool der Woche

Richtig sparen im Zinstief

VonAnke Rezmer

Zinsen für Tagesgeld sind im Durchschnitt so niedrig wie nie zuvor. Sparer sollten dort also nur ihren Notgroschen parken. Dennoch lohnt es zu vergleichen – auch im Zinstief gibt es erkennbare Unterschiede zwischen den Anbietern.

Gestapelte Euro-Münzen auf Geldscheinen: Jede Sekunde haben die Deutschen im Durchschnitt zuletzt fast 1700 Euro in bar und auf Konten angehäuft. dpa

Die Deutschen - ein Volk von Sparern

Gestapelte Euro-Münzen auf Geldscheinen: Jede Sekunde haben die Deutschen im Durchschnitt zuletzt fast 1700 Euro in bar und auf Konten angehäuft.

FrankfurtDie Deutschen legen ständig Geld beiseite, sehr gern in bar oder auf Konten: ihr Geldvermögen ist zuletzt sekündlich um rund 10.815 Euro gestiegen. Gut 15 Prozent davon, 1.698 Euro, kamen in bar und auf Konten hinzu. In 1-Euro-Münzen würden damit sekündlich fast 13 Kilogramm in ein Sparschwein fallen, wie das Finanzportal „Tagesgeldvergleich.net“ auf der Grundlage von Zahlen der Deutschen Bundesbank für das erste Quartal 2017 ausrechnete. Insgesamt horten die privaten Haushalte demnach 2,2 Billionen Euro in bar und auf Konten, das sind gut 39 Prozent ihres Geldvermögens, das insgesamt rund 5,6 Billionen Euro beträgt.

Und das, obwohl das Sparen auf Konten immer unattraktiver geworden ist: Die Zinsen für das täglich verfügbare Tagesgeld sind im Durchschnitt auf rekordtiefe 0,15 Prozent im Jahr gesunken, wie der Frankfurter Dienstleister FMH Finanzberatung berechnet hat. Damit verbrennt der Kontensparer real, also nach Abzug der Inflation, sicher Geld. Denn die Geldentwertung beträgt nach vorläufigen Zahlen für Juli in Deutschland aktuell 1,7 Prozent.

Daher raten Experten wie Sigrid Herbst von FMH dazu, „nur das Nötigste“ auf Konten liegen zu lassen. Herbst verweist auf die Daumenregel, möglichst drei Netto-Gehälter für unvorhersehbare Ausgaben parat zu haben. Den Rest seines Kapitals sollte man für den längerfristigen Aufbau von Vermögen mit besseren Chancen auf Rendite anlegen.

Kommentare (1)

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Baron v. Fink

28.07.2017, 18:53 Uhr

Sparen ist immer gut, denn das Gehirn ist weich und das macht die Finken reich. Ha Ha Ha
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