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12.09.2014

13:55 Uhr

Umfrage zu Börse und Kapitalmarkt

Wann erwacht der Dax?

Der deutsche Leitindex leidet seit Wochenanfang an akuter Lethargie. Bewegungen des Leitindex nimmt man kaum wahr. Doch wird sich das in der kommenden Woche fortsetzen? Was ist Ihre Erwartung?

Ihre Meinung zur Entwicklung an den Börsen ist gefragt. Getty Images

Ihre Meinung zur Entwicklung an den Börsen ist gefragt.

Mit einer neuen Umfrage ermittelt Handelsblatt zusammen mit den Sentiment-Experten von animusX, jede Woche die aktuelle Stimmung an der Börse und gibt Anlegern dadurch Orientierung bei ihrer Geldanlage. Jeder kann bei der „Dax-Sentiment“-Umfrage mitmachen. Es müssen lediglich vier Standardfragen sowie eventuell eine zusätzliche, je nach Börsensituation aktuelle Frage beantwortet werden.

Die Ergebnisse werden anschließend vom renommierten Börsen-Experten Stephan Heibel und seinem animusX-Team ausgewertet. „Wir bieten Anlegern zusammen mit weiteren Daten Anhaltspunkte, wie der Dax sich in der Woche entwickeln könnte“, sagt Heibel.

Die Umfrage startet jeden Donnerstag und endet Sonntagmittag. Die Auswertung steht Montagmittags auf Handelsblatt Online zur Verfügung. Einfacher haben es Leser, die sich für eine kostenlose Erinnerungsmail eintragen. Sie erhalten automatisch eine Mail mit der Bitte, an der Umfrage teilzunehmen, und eine, wann die Experten-Auswertung im Laufe des Montags auf Handelsblatt Online zu lesen ist. Auszüge der Auswertung können Anleger dann auch in den Marktberichten auf der Handelsblatt-Website lesen.

Was kann man von Sentimentanalysen lernen? Anleger kennen die alte Börsenweisheit: „Buy on bad news“ und „Sell on good news“. Was übersetzt heißen soll: Ist die Stimmung gut, sollte man Aktien verkaufen, ist hingegen die Stimmung schlecht, sollte man sie eher kaufen. Eben ganz im Sinne der gegensätzlichen Meinung („Contrarian Theory“).

Diese Theorie geht davon aus, dass die allgemeine Meinungsbildung über Markttendenzen falsch ist. Grundidee ist, dass in einer euphorischen Börsenstimmung die meisten Anleger bereits investiert sind und so nur noch wenig Liquidität für weitere Kurssteigerungen vorhanden ist. Bei einer schlechten Börsenstimmung hingegen halten viele Anleger Bargeld, das zu steigenden Kursen führt, sobald es wieder investiert wird.

Doch so einfach ist es leider nicht immer“, sagt Heibel. Klassische Stimmungsindikatoren sind oftmals verzerrt und liefern daher nur begrenzt eine sinnvolle Indikation. Es gilt, diese Verzerrungen herauszufiltern, um ein mögliches „realitätsnahes Stimmungsbild“ zu erhalten.

Von

jr

Kommentare (2)

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Boris Babbler

12.09.2014, 16:08 Uhr

Der Dax erwacht wenn die big Player das wollen
dann laufen deren Maschinen und arbeiten die Gewinnprogramme in Nanosekunden ab :)

Herr Uwe Warschkow

12.09.2014, 19:18 Uhr

Quark oder Quatsch mit Soße! Der DAX stagniert seit 9 Monaten.Der Kursdax geht sogar seit Mitte Januar zurück.Nach Ihrer Theorie ,die Sie hier täglich vortragen,von den ständig steigenden Kursen ,wäre das ja gar nicht möglich und wir müssten schon bei 20 000 stehen.Und warum stehen wir dann nicht längst bei 20 000?Jedenfalls ist der Draghi Effekt von letzter Woche schon wieder verpufft.Wenn erst mal das QE in Amerkia ausläuft und die Zinswende Mitte 2015 kommt....,na ja,wer bei knapp 10 000 noch in den DAX geht und nicht bei 3500 in 09 oder 2100 in 03,der muss sich fragen,warum er das damals nicht tat ?Denn diese Zuwachsraten im Depot,diese Renditen,werden die 10 000er Einsteiger nie und nimmer erzielen.

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