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31.03.2017

10:39 Uhr

US-Geldpolitik

Weitere Straffung sinnvoll?

Sollte die US-Notenbank ihre Geldpolitik weiter straffen? Fed-Mitglied William Dudley befürwortet dies, da sich so unter anderem die Möglichkeiten für die US-Wirtschaft weiter verbessern würden.

Der Chef des Fed-Ablegers von New York befürwortet die aktuelle Straffung der Geldpolitik durch die Notenbank. Reuters, Sascha Rheker

William Dudley

Der Chef des Fed-Ablegers von New York befürwortet die aktuelle Straffung der Geldpolitik durch die Notenbank.

New YorkDie US-Notenbank sollte nach Ansicht des einflussreichen Fed-Mitgliedes William Dudley ihre Geldpolitik weiter straffen. Die Aussichten für die Wirtschaft hätten sich etwa wegen der erwarteten Konjunkturspritzen der US-Regierung verbessert, sagte der Chef des Fed-Ablegers von New York am Donnerstag bei einem Besuch in Florida.

Demnach wird die Fed letztlich auch ihren Anleihenbestand mit dem Rekordvolumen von 4,5 Billionen Dollar verringern müssen. Die Notenbank hatte die Papiere im Zuge der Finanzkrise gekauft, um Geld in die Wirtschaft zu pumpen. Der Abbau des Portfolios ist Dudley zufolge nötig, um ein Heißlaufen der Wirtschaft zu verhindern.

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Der Vertraute von Fed-Chefin Janet Yellen führte die besseren Aussichten für die US-Wirtschaft auch auf gesunkene Konjunkturrisiken im Ausland, das amerikanische Jobwachstum und die Politik von US-Präsident Donald Trump zurück. Dieser hat etwa versprochen, Steuern zu senken und Vorschriften für Unternehmen zu streichen. Die Fed hatte den wichtigsten Leitzins im März angehoben. In diesem Jahr könnten noch zwei weitere Erhöhungen folgen.

Von

rtr

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