Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.01.2015

17:56 Uhr

US-Notenbank

Fed-Bankerin erwartet baldige Zinserhöhung

Die Fed hält den Leitzins seit 2008 auf historisch niedrigem Niveau. Experten rätseln, wann die Notenbank die Wende in der Geldpolitik einläutet. Eine Fed-Bankerin deutete eine Erhöhung in den nächsten sechs Monaten an.

Die Gouverneurin von der Federal Reserve Bank of Cleveland, Loretta Mester, kann sich vorstellen, dass die Zinsen im ersten Halbjahr steigen. Reuters

Die Gouverneurin von der Federal Reserve Bank of Cleveland, Loretta Mester, kann sich vorstellen, dass die Zinsen im ersten Halbjahr steigen.

New YorkDie US-Notenbank könnte einem führenden Mitglied zufolge die Leitzinsen bereits in der ersten Jahreshälfte erhöhen. „Die Fed bereitet die Öffentlichkeit und die Märkte derzeit vor“, sagte die Gouverneurin von der Federal Reserve Bank of Cleveland, Loretta Mester, am Freitag dem TV-Kanal Fox Business. „Ich gehe davon, dass sich die Inflation allmählich unserem Ziel nähert. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass die Zinsen im ersten Halbjahr steigen.“

Die 56-Jährige ist in diesem Jahr kein stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), der über die Geldpolitik entscheidet. Die Fed-Sitzungen sind für Mitte Juni, Ende Juli und Mitte September geplant.

Der Leitzins liegt bereits seit Ende 2008 auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent. An den Märkten rechnen die meisten Experten damit, dass die Notenbank etwa Mitte des Jahres die Zinswende einläuten wird.

Die US-Notenbank Fed

Fed?

Das Federal Reserve System – kurz Federal Reserve oder einfach Fed – ist die Notenbank der USA.

Die Funktion

Die 1913 vom amerikanischen Kongress gegründete staatliche Organisation leitet die US-Geldpolitik, kontrolliert und reguliert die Banken des Landes und beeinflusst die Bedingungen für die Kreditvergabe.

Die Ziele

Die übergeordneten Ziele der Fed sind eine möglichst hohe Beschäftigung, stabile Preise sowie günstige Zinsen. Die mächtige Organisation kontrolliert damit einige der wirtschaftlichen Stellschrauben der Vereinigten Staaten.

Die Präsidentin

Präsidentin ist Janet Yellen. Die 68-Jährige hatte ihren Posten offiziell Anfang Februar 2014 angetreten. Sie ist die erste Frau an der Fed-Spitze in der 100-jährigen Geschichte der Zentralbank.

Die Notenbanker selbst gehen im Mittel davon aus, dass der Leitzins Ende 2015 bei 1,125 Prozent liegen wird.

Von

rtr

Kommentare (5)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Dr. Michael Klein

02.01.2015, 18:11 Uhr

Die private Fed blähte durch QE ihre Bilanzsumme von rund 900 Mrd. US-Dollar im Jahr 2008 auf derzeit rund 4,5 Billionen US-Dollar auf – eine unvorstellbare Summe!

Die sogenante "Amerikanische Zentralbank Federal Reserve" ist ein Privatunternehmen!

Die amerikanische "Nationalbank" nennt sich heute "Federal Reserve" (kurz "Fed").
Sie ist aber weder föderal noch national, sondern privat und gehört über verschiedene Zwischenstufen einigen mächtigen Familien!

Die "Produktion" von Geld geschieht heute nicht mehr über die Ausgabe von Banknoten durch den Staat, sondern u. a. durch den Kauf von Staatsanleihen!

Dem Staat (Uns) wird ein Guthaben als Kredit zugeschrieben, das er verzinst an die Bankiersfamilien der privaten FED zurückzahlen muss!

Hängen wir alle am Tropf eines privaten Geldmonopols?

Vor 100 Jahren, am 23.12.1913, verkaufte U.S.-Präsident Woodrow Wilson mit der Unterzeichnung des (verfassungswidrigen) Federal Reserve Act (Executive Order Number 10289) das amerikanische Volk und die gesamte Weltbevölkerung an die globalen Bankiersfamilien!

Das Fed ist keine staatliche (wie der Name suggeriert), sondern eine private Institution.
Bis heute sind die Eigentümer des Fed geheim.
Es ist das bestgehütete Geheimnis aller Zeiten.

Die "Fed" ist so mächtig, dass weder die Regierung der USA noch der Kongress oder das Repräsentantenhaus ein Recht haben, in ihre Bücher zu schauen.

Die deutsche Bundesbank verfügt angeblich über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Der größte Teil dieser Goldbarren lagert in den Kellern der privaten "Fed". Auch hier ist eine Inventur offenbar nicht durchsetzbar und die Bundesbank verweigert jede Auskunft dazu!

Warum erfahren wir in den Bilderbergmedien nichts über das Geldmonopol bzw. Schuldgeldsystem der privaten FED?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/16322-gruendung-fed#14151983005992&if_height=205

http://der-klare-blick.com/?p=36198

Herr Dr. Michael Klein

02.01.2015, 18:15 Uhr

Der letzte US-Präsident, der die "Fed" entmachten wollte, hieß John F. Kennedy.

Am 4. Juni 1963 hat er den Executive Order No. 11110 unterschrieben – eine Verordnung, die es der US-Regierung ermöglichte, eigenes, durch Silber gedecktes Geld (die United States Note) herauszugeben, anstatt Zinsen für Federal Reserve Notes zu bezahlen!

1963 kursierten vorübergehend Dollar-Noten von 2 verschiedenen Emittenten!

Original-Exemplare und Abbildungen, die dies belegen, sind auch heute noch leicht zu finden.
Sie unterscheiden sich vor allem durch den mittigen Schriftzug oben.

Auf dem Staatsgeld steht "United States Note".
Auf dem Privatgeld der "Fed" steht "Federal Reserve Note".

Kennedy wurde am 22. November 1963 laut den Bilderbergmedien durch die Kugel eines geistig verwirrten Einzeltäters getötet.

Kennedys Stellvertreter und Nachfolger, Lyndon B. Johnson, hat in seiner ersten Amtshandlung Executive Order No. 11110 ausgesetzt!

Das Staatsgeld wurde aus dem Verkehr gezogen, und seither hat sich kein US-Präsident mehr in die höhere Politik eingemischt.

http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/60/die-jahrhundertluege-die-nur-insidern-bekannt-ist.php

Account gelöscht!

02.01.2015, 18:19 Uhr

Die Fed unterliegt den vom Congress erlassenen Gesetzen und Verordnungen - und wird regelmäßig kontrolliert.
Ihr Verhalten ist öffentlich - mitunter mit Verzögerung bei der Veröffentlichung - und auf ihrer Internetseite für jeden zugänglich.

Allerdings sollte sie nicht weiter die makroprudentiellen Bemühungen der Finanzpolitik konterkarieren.

Daher wäre der Zinshike noch im ersten Halbjahr 2015 wahrscheinlich, und auch nötig.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×