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05.11.2014

18:35 Uhr

US-Notenbank

Fed schiebt Wachstum von Großbanken einen Riegel vor

Die US-Notenbank will eine neue Finanzkrise verhindern. Zum Schutz der Märkte begrenzt sie deshalb künftig das Wachstum von Großbanken. Die entsprechende Regel soll Anfang 2015 in Kraft treten.

Fed-Chef Janet Yellen und die US-Notenbank wollen verhindern, dass die Pleite einer einzigen Bank das gesamte Finanzsystem ins Wanken bringen könnte. AFP

Fed-Chef Janet Yellen und die US-Notenbank wollen verhindern, dass die Pleite einer einzigen Bank das gesamte Finanzsystem ins Wanken bringen könnte.

WashingtonAls Lehre aus der Finanzkrise begrenzt die US-Notenbank Federal Reserve zum Schutz der Finanzmärkte das Wachstum von Großbanken. Das am Mittwoch vorgelegte Regelwerk untersagt Geldhäusern den Kauf einer anderen Firma, falls ihre Schulden durch diese Expansion auf über zehn Prozent der Verbindlichkeiten der gesamten Finanzbranche ansteigen würden. Diese Vorgabe soll verhindern, dass die Pleite eines einzelnen riesigen Finanzunternehmens das gesamte Finanzsystem ins Wanken bringen könnte und deshalb mit Steuermitteln verhindert werden müsste („Too big to fail“).

Die neue Regel soll Anfang kommenden Jahres in Kraft treten und ist Teil der 2010 beschlossenen Dodd-Frank-Reformen im Finanzsektor, die eine neue Finanzkrise verhindern sollen. Die Fed hatte hierzu bereits im Mai einen Entwurf vorgelegt, den sie nur noch geringfügig änderte. Die Vorgabe gilt für alle Finanzunternehmen, die der Aufsichtsrat für Finanzstabilität (FSOC) als „systemisch“ einstuft. Dazu gehören unter anderem der Finanzarm des Siemens-Rivalen GE, GE Capital, sowie der Versicherer AIG.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

05.11.2014, 19:41 Uhr

Da kann weder Yellen noch die Fed etwas dafür.

Diese Regelung kam von Gesetzgeberseite.
Damit hat die Fed nichts zu tun - außer daß sie an der Leine des Congress als konstituierendem Organ hängt.

Frau Dr. Max Motte

11.11.2014, 15:40 Uhr

Die sogenante "Amerikanische Zentralbank Federal Reserve" ist ein Privatunternehmen!

Hängen wir alle am Tropf eines privaten Geldmonopols?

Die amerikanische "Nationalbank" nennt sich heute "Federal Reserve" (kurz "Fed").
Sie ist aber weder föderal noch national, sondern privat und gehört über verschiedene Zwischenstufen einigen mächtigen Familien!

Die "Produktion" von Geld geschieht heute nicht mehr über die Ausgabe von Banknoten durch den Staat, sondern u. a. durch den Kauf von Staatsanleihen!

Dem Staat (Uns) wird ein Guthaben als Kredit zugeschrieben, das er verzinst an die Bankiersfamilien der privaten FED zurückzahlen muss!

Vor 100 Jahren, am 23.12.1913, verkaufte U.S.-Präsident Woodrow Wilson mit der Unterzeichnung des (verfassungswidrigen) Federal Reserve Act (Executive Order Number 10289) das amerikanische Volk und die gesamte Weltbevölkerung an die globalen Bankiersfamilien!

Das Fed ist keine staatliche (wie der Name suggeriert), sondern eine private Institution.
Bis heute sind die Eigentümer des Fed geheim.
Es ist das bestgehütete Geheimnis aller Zeiten.

Die "Fed" ist so mächtig, dass weder die Regierung der USA noch der Kongress oder das Repräsentantenhaus ein Recht haben, in ihre Bücher zu schauen.

Die deutsche Bundesbank verfügt angeblich über die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Der größte Teil dieser Goldbarren lagert in den Kellern der privaten "Fed". Auch hier ist eine Inventur offenbar nicht durchsetzbar und die Bundesbank verweigert jede Auskunft dazu!

Warum erfahren wir in den Systemmedien nichts über das Geldmonopol bzw. Schuldgeldsystem der privaten FED?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

(...)

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