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06.03.2013

18:48 Uhr

US-Notenbank

Zweites Fed-Mitglied will Anleihekäufe eindämmen

Die lockere Geldpolitik der US-Notenbank wird aus den eigenen Reihen zunehmend kritisiert. Mit Charles Plosser äußert schon das zweite Fed-Mitglied seine Bedenken in Bezug auf den ungehemmten Kauf von Staatsanleihen.

US-Notenbankchef Ben Bernanke ruft mit seiner lockeren Geldpolitik Kritiker auf den Plan. AP/dpa

US-Notenbankchef Ben Bernanke ruft mit seiner lockeren Geldpolitik Kritiker auf den Plan.

LancasterIn der US-Notenbank wachsen offenbar die Bedenken über den ungehemmten Kauf von Staatsanleihen zur Stimulierung der Wirtschaft. Mit dem Präsidenten der Federal Reserve in Philadelphia, Charles Plosser, plädierte am Mittwoch bereits ein zweites Fed-Mitglied öffentlich für eine Beschneidung der Bondkäufe. Die Ergebnisse der sogenannten quantitativen Lockerung der Geldpolitik seien mager und außerdem seien die Risiken dieses aggressiven Vorgehens groß, argumentierte er. Deshalb solle die Fed die Käufe drosseln und möglichst bis Jahresende ganz einstellen. Plosser hat in diesem Jahr im geldpolitischen Gremium der Fed allerdings keine Stimme.

In der vergangenen Woche hatte Richard Fisher von der Fed in Dallas ebenfalls Bedenken zu dem Bond-Programm angemeldet. Er ist jedoch derzeit ebenfalls nicht stimmberechtigt. Notenbankchef Ben Bernanke hatte erst kürzlich die umstrittene Geldflut gerechtfertigt, die die US-Börsen soeben erst auf ein Allzeithoch gehievt hat, und seinen Kurs bekräftigt. Seine Stellvertreterin Janet Yellen tat es ihm am Montag gleich.

Von

rtr

Kommentare (1)

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mono

06.03.2013, 20:01 Uhr

Die Jungs wollen sich Ihre Party nicht vermiesen lassen, also läuft die Sause für die Investmentbanken auf Kosten des Steuerzahlers immer hübsch weiter

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