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17.07.2015

09:26 Uhr

US-Notenbankchefin

Zu späte Zinswende birgt Risiken

Wann soll der Leitzins in den USA erhöht werden? Die Führung der Federal Reserve ist sich nicht einig. Präsidentin Janet Yellen warnt davor, mit der Zinswende zu lange zu warten – sonst drohen unangenehme Folgen.

Bislang ist unklar, wann die Federal Reserve (Fed) die Geldpolitik straffen wird. dpa

Gebäude der US-Notenbank

Bislang ist unklar, wann die Federal Reserve (Fed) die Geldpolitik straffen wird.

WashingtonDie US-Notenbank darf laut ihrer Präsidentin Janet Yellen nicht zu lange mit der Zinswende zögern. Die Zentralbank dürfte nicht zu spät handeln, betonte sie am Donnerstag vor dem Bankenausschuss des US-Senats. Ansonsten könnten die US-Währungshüter mit einer Situation konfrontiert sein, in der sie zum Abkühlen der Wirtschaft eine schnellere Abfolge von Zinsschritten vornehmen müssten. Die Federal Reserve will die Geldpolitik jedoch nach Möglichkeit dosiert straffen. Es seien auch Risiken mit einem zu frühen Handeln verbunden, sagte Yellen.

Die US-Zentralbankchefin hatte sich bereits am Vortag vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses geäußert. Sie ließ auch dabei offen, ob die Federal Reserve die Geldpolitik eher im September oder im Dezember straffen werde. Die Führungsspitze der Fed ist derzeit uneins in der Frage, wann der Leitzins erhöht werden soll. Er liegt seit dem Höhepunkt der Welt-Finanzkrise Ende 2008 auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent.

Von

rtr

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