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29.03.2017

09:13 Uhr

US-Notenbankdirektor

Müssen bei Trump erst einmal abwarten

Der US-Notenbankdirektor Jerome Powell will Trumps unsicherer Politik keine Bewertungen vornehmen. Zu ungewiss sei der Einfluss der US-Politik auf die zukünftige Wirtschaftslage. Einen kleinen Ausblick gibt es aber.

„Es ist schwierig, Auswirkungen einer Politik zu berücksichtigen, wenn es so unsicher ist, was diese Politik sein könnte. Also berücksichtige ich vorerst keinerlei Effekte“, sagte Powell am Dienstag vor Journalisten. AP

Jerome Powell

„Es ist schwierig, Auswirkungen einer Politik zu berücksichtigen, wenn es so unsicher ist, was diese Politik sein könnte. Also berücksichtige ich vorerst keinerlei Effekte“, sagte Powell am Dienstag vor Journalisten.

MorgantownDie Folgen der Politik von US-Präsident Donald Trump für die Wirtschaft sind nach Einschätzung des US-Notenbankdirektors Jerome Powell zu ungewiss, als dass die Fed darauf bereits gezielt reagieren könnte. „Es ist schwierig, Auswirkungen einer Politik zu berücksichtigen, wenn es so unsicher ist, was diese Politik sein könnte. Also berücksichtige ich vorerst keinerlei Effekte“, sagte Powell am Dienstag vor Journalisten in Morgantown.

„Bis die Dinge klarer werden, ist es schwierig, Bewertungen vorzunehmen.“ Man müsse also erst einmal abwarten und sehen, was komme. Insgesamt sei die Wirtschaft aber auf einem soliden Pfad, der weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr rechtfertige, sagte Powell.

In dasselbe Horn bläst der Vizechef der US-Notenbank Fed, Stanley Fischer. Ab Dienstag sagte er, das zwei weitere Zinsschritte 2017 im Nachgang zum Anstieg im vergangenen Monat „absolut richtig“ wären. Die Wahrscheinlichkeit für baldige Zinsschritte in den USA steigt damit rapide, während die Europäische Zentralbank weiterhin an ihrem Niedrigstzinskurs festhält.

Von

rtr

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