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16.05.2017

09:16 Uhr

US-Starinvestor

Buffett baut Beteiligungen an Apple und Airlines aus

Warren Buffett geht einkaufen – bei Apple, American und Southwest Airlines. Doch der Starinvestor trennt sich auch von einigen Anteilen: Vor allem eine US-Unterhaltungsfirma musste dran glauben.

Warren Buffett ist der CEO der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway. dpa

Warren Buffett

Warren Buffett ist der CEO der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway.

OmahaStarinvestor Warren Buffett setzt noch stärker auf den iPhone-Riesen Apple und die US-Fluglinien American und Southwest Airlines. Im ersten Quartal stockte Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway ihren Apple-Anteil auf 129 Millionen Aktien im Wert von rund 19 Milliarden Dollar (17 Milliarden Euro) auf, wie aus einem bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Finanzbericht hervorgeht. Damit wurde die Beteiligung mehr als verdoppelt, wie Buffett bereits bei TV-Auftritten verraten hatte.

Das Engagement bei American Airlines weitete Berkshire um acht Prozent und das bei Southwest Airlines um zehn Prozent aus, während der Anteil am Rivalen Delta um acht Prozent schrumpfte. Zudem trennte sich Buffetts Firma von sämtlichen Aktien des Unterhaltungsriesen 21st Century Fox. Der zum Konzern von Medienmogul Rupert Murdoch gehörende Sender Fox News war zuletzt wegen Berichten über sexuelle Übergriffe hochrangiger Mitarbeiter in die Schlagzeilen geraten.

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Warren Buffett ist kein gewöhnlicher Vorstandschef. Der Börsenguru macht aus dem Investieren einen Lifestyle. Und der hat viele Fans, wie die Hauptversammlung von Berkshire Hathaway in Omaha zeigt.

Außerdem verkaufte Berkshire Hathaway in großem Stil IBM-Aktien. Buffett hatte bereits Anfang Mai im US-Sender CNBC ausgeplaudert, den Anteil an dem Computer-Urgestein um rund ein Drittel verringert zu haben. Demnach sank die Beteiligung im Auftaktquartal von rund 81 Millionen auf nur noch gut 50 Millionen Anteilsscheine. Buffetts Konglomerat, das neben Aktienpaketen diverser Großkonzerne über 80 eigene Firmen besitzt, ist mit einem Börsenwert von über 400 Milliarden Dollar eines der wertvollsten Unternehmen der Welt.

„Buffett hat einen überaus optimistischen Ausblick für die Wirtschaft und den Aktienmarkt“, meint David Kass, Professor an der Universität of Maryland. In dieser Richtung sei er Start-Investor auch konsequent. Zudem hat Berkshire Hathaway sein Investment in die Bank of New York Mellon  ausgebaut. Insgesamt waren seine Anteile zum Handelsschluss am vergangenen Montag mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar wert.

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Von

dpa

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