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30.01.2014

16:26 Uhr

Verbraucherpreise

Billigere Energie dämpft deutsche Inflation

Waren und Dienstleistungen haben sich im Januar weniger verteuert als erwartet – Haushaltsenergie und Kraftstoffe waren sogar günstiger zu haben als zuvor. Eine Warengruppe ist von dem Trend jedoch ausgenommen.

„Die vergleichsweise niedrige Inflationsrate ist insbesondere auf die gesunkenen Preise für Energie zurückzuführen“, erklärten die Statistiker. dpa

„Die vergleichsweise niedrige Inflationsrate ist insbesondere auf die gesunkenen Preise für Energie zurückzuführen“, erklärten die Statistiker.

BerlinSinkende Preise für Energie drücken überraschend die Inflation in Deutschland. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Januar nur um 1,3 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Dezember lag die Jahresteuerung noch bei 1,4 Prozent, von Reuters befragte Experten hatten für Januar sogar mit einem Anstieg auf 1,5 Prozent gerechnet.

„Die vergleichsweise niedrige Inflationsrate ist insbesondere auf die gesunkenen Preise für Energie zurückzuführen“, erklärten die Statistiker. Denn Haushaltsenergie und Kraftstoffe waren 1,8 Prozent günstiger zu haben als vor Jahresfrist. Der Trend teurer Nahrungsmittel setzte sich hingegen fort: Sie kosteten überdurchschnittlich 3,6 Prozent mehr.

Von Dezember auf Januar sanken die Verbraucherpreise insgesamt um 0,6 Prozent. Dies ist weitgehend üblich für Januar, da sich vor allem Pauschalreisen im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft im Dezember verbilligen. Zudem dürften viele Einzelhändler ihre Preise bei Bekleidung und Schuhen im Winterschlussverkauf gesenkt haben.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Die Wirtschaftsweisen rechnen im Zuge der anziehenden Konjunktur für 2014 mit einer durchschnittlichen Teuerungsrate von 1,9 Prozent, nach 1,5 Prozent im vorigen Jahr. Die Europäische Zentralbank spricht bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

30.01.2014, 20:45 Uhr

[b]Billigere Energie dämpft deutsche Inflation[b]
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Davon habe ich auf der Stromrechnung nichts gesehen.
Dort sind die Kosten exorbitant gestiegen. Ebenso beim Heizöl.
Und wie setzt sich die "Inflationsrate zusammen? Etwa nach dem "sogenannten Warenkorb"?
Demnach brauche ich täglich einen neuen Computer/Notebook, ein neues Handy/iPhone, einen neuen E-Herd, Waschmaschine, Trockner, TV, etc.
Was ich nicht brauche, sind Obst und Gemüse, Milch und Lebensmittel!

Fazit:
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

luerner

31.01.2014, 14:11 Uhr

Die Fälscher waren wieder am Werk! Wie kann das HB so eine Headline benutzen? Was für eine schlechter Journalismus!

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