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10.11.2016

16:22 Uhr

Branchenverband GDV

Versicherer streichen Stellen beim Lobby-Verband

Beim Branchenverband der deutschen Versicherer (GDV) sollen bald 50 der gut 400 Arbeitsplätze wegfallen. Außerdem sollen IT- und Serviceleistungen ausgelagert werden. Grund für den Stellenabbau seien die Niedrigzinsen.

Alexander Erdland kann auf die breite Zustimmung der Mitgliedsbetriebe bauen. dpa

GDV-Chef

Alexander Erdland kann auf die breite Zustimmung der Mitgliedsbetriebe bauen.

BerlinDie unter den niedrigen Zinsen leidenden deutschen Versicherer wollen in ihrem Branchenverband GDV Stellen streichen. Rund 50 der knapp 400 Arbeitsplätze sollen künftig wegfallen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren Insidern. Zudem sollen IT- und Serviceleistungen ausgelagert werden. Ein Sprecher des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sagte dazu am Donnerstag, es werde zu einem „begrenzten Stellenabbau“ kommen. Endgültig entscheiden werde die GDV-Mitgliederversammlung Ende November. Es zeichne sich eine breite Zustimmung der Mitgliedsbetriebe ab. Unter dem Programm GDV.2017 werde der Verband seine Strukturen verschlanken und die Mitgliedsfirmen auf der Kostenseite entlasten.

GDV-Präsident Alexander Erdland hatte den geplanten Personalabbau im September bereits angedeutet, ohne jedoch Zahlen zu nennen. Einem der Insider zufolge soll dies weitgehend sozialverträglich und möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen ablaufen. Auch der GDV-Geschäftsführer Christian-Hendrik Noelle, zuständig für den Digitalbereich und IT, nehme seinen Hut.

Von

rtr

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