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12.09.2011

18:11 Uhr

Energiewende

Allianz-Vorstand fordert Abbau von Hürden

ExklusivPaul Achleitner plädiert für den Abbau von Investitionshürden beim Ausbau der Stromnetze.

Die Allianz Vorstände Oliver Bäte (Controlling, Reporting, Risk), Michael Diekmann (Vorstandsvorsitzender) und Paul Achleitner (Finanzen). dpa

Die Allianz Vorstände Oliver Bäte (Controlling, Reporting, Risk), Michael Diekmann (Vorstandsvorsitzender) und Paul Achleitner (Finanzen).

BerlinPrivate Investoren sind bereit, die in Deutschland geplante Energiewende mitzufinanzieren, wenn die Politik dafür Investitionshürden aus dem Weg räumt. "Der Regulierungsrahmen für Investitionen in intelligente Übertragungs- und Verteilernetze wird den Anforderungen nicht gerecht. Die für den Netzausbau benötigten Finanzmittel sind erheblich, so dass auch hierfür das Engagement von institutionellen Investoren wie der Allianz besonders gefragt ist.

Eines der wesentlichen Investitionshürden sind die EU-Entflechtungsvorschriften", schreibt Allianz-Vorstand Paul Achleitner in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Konkret wendet er sich gegen die strikte Trennung von Energieerzeugung und -transport. "Um Risiken zu streuen und das Kapital bestmöglich anzulegen, sind institutionelle Investoren aber geradezu darauf angewiesen, Beteiligungen sowohl an den Netzen als auch in der Energieerzeugung zu halten", schreibt Achleitner.

Von

tor

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