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10.03.2011

23:22 Uhr

Außenansicht des Hauptsitzes des Finanzkonzerns ING in Amsterdam. Quelle: Reuters

Außenansicht des Hauptsitzes des Finanzkonzerns ING in Amsterdam.

London/New YorkDer niederländische Finanzkonzern ING plant Kreisen zufolge den Verkauf seiner lateinamerikanischen Versicherungssparte.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters von mit dem Prozess vertrauten Personen erfuhr, würde das Unternehmen damit drei Milliarden Euro einnehmen - genauso viel wie das Unternehmen noch an Schulden bei der niederländischen Regierung hat. Das Vorhaben stehe noch ganz am Anfang, der formelle Prozess habe noch nicht begonnen.

„Sie werden den Verkauf vorantreiben, wenn sie den richtigen Preis bekommen“, hieß es aus den Kreisen. Sollte das fehlschlagen, würde das Unternehmen eine Börsennotierung des Lateinamerika- und US-Geschäfts zusammen anstreben.

ergangene Woche hatte ING angekündigt, vorzeitig Staatshilfen in Höhe von zwei Milliarden zurückzuzahlen. Damit blieben den Niederländern noch drei Milliarden Euro Schulden bei der Regierung, die bis Mai 2012 zurückgezahlt werden sollen. Der Staat hatte ING im Zuge der Finanzkrise insgesamt mit zehn Milliarden Euro ausgeholfen.

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