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30.06.2011

14:41 Uhr

Für 520 Millionen Euro

Axa kauft Fondbeteiligungen von Barclays

Axa Private Equity kauft weiter in großem Stil Fonbeteiligungen. Banken wie Barclays oder Citigroup versuchen gerade sich von diesen Bindungen zu trennen. Das spielt Axa ins Geschäft.

Das Logo der Axa Private Equity. Quelle: dpa

Das Logo der Axa Private Equity.

FrankfurtDer französische Finanzinvestor AXA Private Equity setzt seine Einkaufstour in Fondsbeteiligungen fort. Von der britischen Bank Barclays kauft Axa Private Equity ein Portfolio im Wert von umgerechnet 520 Millionen Euro, wie beide Unternehmen am Donnerstag erklärten. Wie viel die Private-Equity-Tochter des Versicherers dafür bezahlt hat, wurde nicht mitgeteilt. Banken versuchen ihre Bilanzen derzeit von derartigen Beteiligungen zu entlasten, die wertvolles Kapital und flüssige Mittel binden. Dabei sind sie auch zu Abschlägen bereit.

Barclays teilte mit, der Verkauf bringe einen kleinen Buchgewinn und erhöhe das Kernkapital. Finanzdirektor Chris Lucas kündigte an, Barclays suche nach weiteren Gelegenheiten, sich von solchen Private-Equity-Fonds-Beteiligungen zu trennen.

Erst vor drei Wochen hatte Axa Private Equity ein ähnliches Fonds-Portfolio im Volumen von 1,2 Milliarden Euro von der Citigroup gekauft. 2010 hatte sie insgesamt mehr als zwei Milliarden ausgegeben, um Fondsanteile und direkte Private-Equity-Beteiligungen von Banken zu übernehmen. Der zuständige Axa-Manager Vincent Gombault hat es nach eigenen Angaben auch auf Private-Equity-Beteiligungen abgesehen, die bei Pensionsfonds liegen.

Von

rtr

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