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05.08.2011

13:25 Uhr

Gewinn-Erwartungen

Versicherer Generali bleibt trotz Griechenland bei Prognose

Der Gewinn des drittgrößter Versicherungskonzern Europas Generali stieg im ersten Halbjahr auf 4,7 Milliarden Euro - mehr als Analysten erwartet hatten. Damit bekräftigt das Unternehmen den Ausblick für 2012.

Trotz Abwärtstrend an den Börsen: Europas drittgrößter Versicherungskonzern Generali sieht sich auf Kurs. Quelle: ap

Trotz Abwärtstrend an den Börsen: Europas drittgrößter Versicherungskonzern Generali sieht sich auf Kurs.

MailandEuropas drittgrößter Versicherungskonzern Generali sieht sich trotz des Abwärtstrends an den Börsen auf Kurs. Vorstandschef Giovanni Perissinotto bekräftigte am Freitag die Erwartung eines operativen Gewinns von 4,0 Milliarden bis 4,7 Milliarden Euro in diesem Jahr. Von Januar bis Juni stieg der operative Gewinn um 13 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro und damit stärker als von Analysten erwartet. Der Nettogewinn schrumpfte allerdings um acht Prozent auf 806 Millionen Euro und verfehlte knapp die Expertenschätzungen. Die Generali-Aktie stieg um ein Prozent. Generali verbuchte Abschreibungen von 283 Millionen Euro, die Wertberichtigungen auf griechische Staatsanleihen sind darin schon enthalten. Als das größere Risiko in den Generali-Büchern gelten aber italienische Staatsanleihen, wovon der Versicherer mehr als 40 Milliarden Euro im Bestand hat. Ihr Kursverfall belastete im ersten Halbjahr aber nicht den Gewinn, weil er als vorübergehend eingestuft und daher nur mit dem Eigenkapital verrechnet wird.

Von

rtr

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