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22.07.2011

14:15 Uhr

Griechenland

Anleihenversicherung ist Teil des Pakets

Der Vorschlag der Allianz ist Teil des Rettungspakets für Griechenland.

Allianz-Chef Michael Diekmann. Quelle: dapd

Allianz-Chef Michael Diekmann.

FrankfurtDas Rettungspaket für Griechenland enthält auch eine Anleihenversicherung. Darauf weist der Chefvolkswirt der Allianz, Michael Heise, hin. Zu begrüßen sei, dass der Werkzeugkasten zur Bewältigung der Krise erheblich flexibilisiert und erweitert werde. Zu den Optionen zähle nun auch der Rückkauf von Staatsanleihen und der mögliche Tausch von alten Staatsanleihen in reduzierte neue. „Erfreulich ist, dass für neue griechische Anleihen Elemente einer Versicherungslösung in das Konzept Eingang gefunden haben“, erklärt Heise im Allianz-Dienst „The Newsline“.

Die Allianz hatte Anfang der Woche eine Anleihenversicherung in Kombination mit einem freiwilligen Umtausch von Griechenanleihen als Lösung vorgeschlagen. Nach den Berechnungen der Allianz sollte so das Schuldenniveau von Griechenland nachhaltig um rund 50 Milliarden Euro gesenkt werden und der Zins für neue Griechenanleihen auf fünf bis sechs Prozent reduziert werden.

Heise erklärte nun, bei der Beteiligung der privaten Gläubiger sollte dem Rückkauf von Anleihen unter Nennwert gegenüber dem Umtausch (roll-over) in längere Laufzeiten Vorrang gegeben wird. Damit wäre eine nachhaltige Verringerung des griechischen Schuldenstandes möglich. Positiv wertet Heise auch die Reduzierung des Zinssatzes für die Aufnahme von Krediten unter dem Rettungsschirm auf 3,5 Prozent. Insgesamt stellten die Beschlüsse des europäischen Sondergipfels stellten einen substanziellen Beitrag im Hinblick auf die Bewältigung der Schuldenkrise dar.  

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