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23.05.2011

11:06 Uhr

Japan-Folgen

Talanx rechnet mit weiterem schwierigen Jahr

Talanx rechnet angesichts hoher Zahlungen für Großschäden durch Naturkatastrophen wie die in Japan und Neuseeland mit einem weiteren schwierigen Jahr. Die Belastungen werden Spuren hinterlassen.

Die Zentrale des Versicherungskonzerns Talanx in Hannover. Quelle: dpa

Die Zentrale des Versicherungskonzerns Talanx in Hannover.

HannoverIm ersten Quartal verdoppelten sich die Zahlungen für Schäden auf 675 Millionen Euro. Damit dürfte sich der angepeilte Börsengang weiter verzögern. Die Prämieneinnahmen sollen im Gesamtjahr um drei Prozent auf über 23 Milliarden Euro steigen. Wachstum erwarte Deutschlands drittgrößter Versicherer vor allem in der Industrieversicherung, dem internationalen Privatkundengeschäft und der Rückversicherung, erklärte Vorstandschef Herbert Haas. Zur Talanx gehören die Marken HDI und Gerling, aber auch der börsennotierte Rückversicherer Hannover Rück.

Im abgelaufenen Jahr ließen hohe Lasten aus Naturkatastrophen den Nettogewinn um mehr als die Hälfte auf 220 Millionen Euro schrumpfen. Die Bruttoprämien erhöhten sich um 9,3 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn (Ebit) sank um 31 Prozent auf etwas mehr als eine Milliarde Euro. Das Kapitalanlageergebnis erhöhte sich um ein Fünftel auf 3,2 Milliarden Euro. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote kletterte auf 100,9 Prozent. Das heißt, der Versicherungskonzern verdiente in seinem Kerngeschäft kein Geld.

Von

rtr

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