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14.04.2011

09:38 Uhr

Japan

Partner Re erwartet hohe Schäden

VonThomas Schmitt

Der Bermuda-Versicherer rechnet mit 500 Millionen Dollar Verlust nach den Erdbeben.

Eine japanische Familie in der Erdbebenregion. Quelle: dpa

Eine japanische Familie in der Erdbebenregion.

Frankfurt.Das ist rund doppelt so viel wie beim größten Bermuda-Versicherer XL Group. Dieser gab für das Beben und den Tsunami eine Spanne 190 bis 290 Millionen Dollar.

Analysten rechnen in Japan mit versicherten Gesamtschäden von mehr als 30 Milliarden Euro, wobei die Schadenschätzungen immer noch mit großen Unsicherheiten behaftet sind.

Die voraussichtlichen Verluste würden in der Bilanz des ersten Quartals verbucht, erklärte Partner Re, das zu den weltweit zehn größten Rückversicherern gehört.

Die höchsten Verluste in Japan hat nach einer Aufstellung der Ratingagentur AM Best bisher der größte Rückversicherer Munich Re mit umgerechnet bis zu 2,1 Milliarden Dollar genannt.

Es folgen der Branchenzweite Swiss Re mit maximal 1,2 Milliarden Dollar, der AIG-Nachfolger Chartis mit etwa 700 Millionen Dollar, Fuji Fire mit maximal 508 Millionen Dollar und der drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück mit umgerechnet 354 Millionen Dollar.

Der französische Rückversicherer Scor habe bis zu 258 Millionen Dollar genannt, der Bermuda-Versicherer ACE bis zu 250 Millionen Dollar. Auf Manulife Financial entfielen etwa 152 Millionen Dollar, auf die australische QBE Insurance 125 Millionen Dollar.

In Deutschland hatte die zu den Genossenschaftsbanken gehörende R+V einen möglichen Japan-Schaden von bis zu 100 Millionen Euro genannt, das entspricht umgerechnet 142 Millionen Dollar.

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