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05.04.2011

08:48 Uhr

Katastrophe in Japan

XL Group rechnet mit moderater Belastung

VonThomas Schmitt

Der größte Bermuda-Versicherer erwartet in Japan moderate Schäden.

Blick auf die vom Tsunami verwüstete Stadt Otsuchi Quelle: dpa

Blick auf die vom Tsunami verwüstete Stadt Otsuchi

XL Group nannte für das Beben und den Tsunami eine Spanne von 190 bis 290 Millionen Dollar. Die Zahlen seien vor Steuern und nach Rückversicherung berechnet worden, erklärte der Versicherer. Etwa 70 Prozent der Summe trage die eigene Rückversicherungssparte des Konzerns.  Die große Spanne spiegele die Unsicherheit der Prognose wider.

Die Prognosen basierten auf sowohl auf Modellen wie auf einer Überprüfung einzelner Verträge, die womöglich betroffen sein könnten. XL Group bietet von Hamilton in Bermuda und von Irland aus weltweit Versicherungs- und Rückversicherungsschutz an.

Die höchsten Verluste in Japan hat nach einer Aufstellung der Ratingagentur AM Best bisher der größte Rückversicherer Munich Re mit umgerechnet bis zu 2,1 Milliarden Dollar genannt. Es folgen der Branchenzweite Swiss Re mit maximal 1,2 Milliarden Dollar, der AIG-Nachfolger Chartis mit etwa 700 Millionen Dollar, Fuji Fire mit maximal 508 Millionen Dollar und der drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück mit umgerechnet 354 Millionen Dollar.

Der französische Rückversicherer Scor habe bis zu 258 Millionen Dollar genannt, der Bermuda-Versicherer ACE bis zu 250 Millionen Dollar. Auf Manulife Financial entfielen etwa 152 Millionen Dollar, auf die australische QBE Insurance 125 Millionen Dollar. In Deutschland hatte die zu den Genossenschaftsbanken gehörende R+V einen möglichen Japan-Schaden von bis zu 100 Millionen Euro bekanntgegeben, das entspricht umgerechnet 142 Millionen Dollar.

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