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17.04.2015

09:01 Uhr

Krankenkassen

Defizit drückt Überschuss in Sozialversicherung

Die gesetzliche Sozialversicherung hat weniger erwirtschaftet. Grund dafür sei ein Defizit der Krankenkassen aus dem Jahr 2014. Gute Nachrichten hingegen gab es bei der Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit.

Die gesetzliche Krankenversicherung rutschte ins Minus. dpa

Steigende Ausgaben

Die gesetzliche Krankenversicherung rutschte ins Minus.

BerlinDer Überschuss der gesetzlichen Sozialversicherung hat sich 2014 wegen eines Defizits der Krankenkassen merklich verringert. Die Einnahmen übertrafen die Ausgaben nur noch um drei Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. 2013 war das Plus noch um 1,7 Milliarden Euro größer ausgefallen. Schwarze Zahlen schrieben die allgemeine Rentenversicherung, die soziale Pflegeversicherung und die Bundesagentur für Arbeit. Sie profitierten jeweils von steigenden Einnahmen angesichts der Rekordbeschäftigung und höheren Löhnen.

Dagegen rutschte die gesetzliche Krankenversicherung ins Minus, obwohl sie trotz geringerer Bundeszuschüsse an den Gesundheitsfonds ebenfalls mehr Geld einnahm. Grund dafür waren kräftig steigende Ausgaben – „vor allem durch Prämienzahlungen der gesetzlichen Krankenkassen, freiwillige Leistungen sowie stark gestiegene Arzneimittelausgaben“. Dadurch wies die Krankenversicherung ein Defizit von 2,4 Milliarden Euro aus, nachdem es 2014 noch einen Überschuss von 1,6 Milliarden Euro gegeben hatte.

Von

rtr

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