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03.08.2011

03:50 Uhr

Medienbericht

BKK Heilberufe plant sehr viele Kündigungen

Erst schwinden die Mitglieder, dann die Mitarbeiter: Die BKK für Heilberufe plant einem Zeitungsbericht zufolge eine große Kündigungswelle. Ein Fusionspartner könnte deren Ausmaß verringern.

Der BKK für Heilberufe geht es nicht gut. Quelle: dpa

Der BKK für Heilberufe geht es nicht gut.

DüsseldorfDie BKK für Heilberufe steht wegen des anhaltenden Mitgliederschwunds unter Druck. „Im September werden wir vorsorglich betriebsbedingte Kündigungen aussprechen“, sagte BKK-Sprecher Ulrich Rosendahl der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Die Kasse müsse sich von 40 Prozent ihrer 240 Beschäftigten trennen. Man hoffe aber darauf, dass man einen Fusionspartner finde, sodass weniger Mitarbeiter gehen müssten.

Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat die Betriebskrankenkasse aufgefordert, sich rasch einen Fusionspartner zu suchen. Ohne Fusion drohten andere Sanierungsmöglichkeiten oder die Schließung der Kasse, sagte ein BVA-Sprecher der Zeitung.

Im Jahr 2010 hat die BKK 90.000 Mitglieder verloren und zählt nun nur noch 85.000 Mitglieder. Zu ihren Glanzzeiten hatte die Kasse einst 600.000 Mitglieder.

Von

dapd

Kommentare (1)

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Denker

03.08.2011, 07:26 Uhr

So ist das halt, Marktwirtschaft!!

Bei gleicher Anzahl an Menschen kann einer nicht immer mehr Mitlgieder haben ohne dass einer welche verliert. Der der verleirt löst sich dann über kurz oder lang auf.

So ist es auch auf den Geldmärkten. Der der verliert verliert auch seine Macht und Einfluß. Das sehen wir heute doch auch bei uns.
Wir verlieren (geben ab an G,I,S,P,Ir, etc.) die USA geben kein Geld mehr und der der Geld hat bekommt den Einfluss. Langsam aber sicher.
Da hilft langfristig nur redlich gute Arbeit leisten.

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