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12.07.2016

11:12 Uhr

Münchener Rück

70 Milliarden Dollar Schaden durch Naturkatastrophen

Regenfluten, Erdbeben, Waldbrände: Der Schaden durch Naturkatastrophen ist im ersten Halbjahr 2016 deutlich gestiegen – auf rund 70 Milliarden Dollar. Mehr als ein Drittel davon entfällt auf zwei Erdbeben in Japan.

Allein zwei Erdbeben auf der japanischen Insel Kyushu verursachten Schäden im Wert von rund 25 Milliarden Dollar. AP

Aufräumarbeiten in Japan

Allein zwei Erdbeben auf der japanischen Insel Kyushu verursachten Schäden im Wert von rund 25 Milliarden Dollar.

FrankfurtUnwetter, Erdbeben und Waldbrände haben nach Berechnungen der Münchener Rück in diesem Jahr bisher deutlich mehr Schaden angerichtet als ein Jahr zuvor. Der weltgrößte Rückversicherer bezifferte die Schäden durch Naturkatastrophen im ersten Halbjahr auf 70 (Vorjahr: 59) Milliarden Dollar. Für 27 (19) Milliarden Dollar davon müssen die Versicherer und Rückversicherer einstehen. Die Gesamtschäden liegen allerdings unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (92 Milliarden Dollar). Durch Naturkatastrophen kamen nach Berechnungen der Experten bis Ende Juni 3800 Menschen ums Leben, ein Jahr zuvor waren es noch 21.000.

Die höchsten Schäden – 25 Milliarden Dollar – verursachten zwei Erdbeben auf der japanischen Insel Kyushu. Sechs Milliarden davon müssen die Versicherer zahlen. Die Serie von Unwettern in Europa im Mai und Juni kostete die Versicherer drei Milliarden Dollar, die Hälfte des insgesamt entstandenen Schadens.

Die größten Versicherer Europas (Beitragseinnahmen 2014)

Platz 10

Mapfre (Spanien)
Beitragseinnahmen 2014: 22,4 Milliarden Euro
Wachstum gg. Vorjahr: plus 2,6 Prozent
Quelle für alle Angaben: Übersicht von Mapfre.

Platz 9

Aviva (Großbritannien)
Beitragseinnahmen 2014: 27 Milliarden Euro
Rückgang gg. Vorjahr: plus 4,1 Prozent

Platz 8

Talanx (Deutschland)
Beitragseinnahmen 2014: 29 Milliarden Euro
Wachstum gg. Vorjahr: plus 3,0 Prozent

Platz 7

Crédit Agricole Assurances (Frankreich)
Beitragseinnahmen 2014: 29,4 Milliarden Euro
Rückgang gg. Vorjahr: plus 14,3 Prozent

Platz 6

CNP Assurances (Frankreich)
Beitragseinnahmen 2014: 30,5 Milliarden Euro
Rückgang gg. Vorjahr: plus 11,4 Prozent

Platz 5

Zurich (Schweiz)
Beitragseinnahmen 2014: 39,5 Milliarden Euro
Wachstum gg. Vorjahr: plus 1,1 Prozent

Platz 4

Prudential (Großbritannien)
Beitragseinnahmen 2014: 40,9 Milliarden Euro
Wachstum gg. Vorjahr: plus 14 Prozent

Platz 3

Generali (Italien)
Beitragseinnahmen 2014: 70,4 Milliarden Euro
Wachstum gg. Vorjahr: plus 6,9 Prozent

Platz 2

Allianz (Deutschland)
Beitragseinnahmen 2014: 73,9 Milliarden Euro
Wachstum gg. Vorjahr: plus 2,5 Prozent

Platz 1

Axa (Frankreich)
Beitragseinnahmen 2014: 86,3 Milliarden Euro
Wachstum gg. Vorjahr: plus 0,9 Prozent

Von

rtr

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