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17.12.2015

15:46 Uhr

MunichRe-Tochter

Ergo baut Anteil an indischem Gemeinschaftsunternehmen aus

Die Münchner-Rück-Tochter Ergo will sich stärker im Ausland engagieren. Deshalb stockt der Versicherer seinen Anteil an einem indischen Joint Venture auf. Neue Gesetze sorgen für eine günstige Gelegenheit.

Zukäufe in Indien und China seien geplant, teilte der neue Ergo-Chef Markus Rieß mit. dpa

Ergo-Versicherung

Zukäufe in Indien und China seien geplant, teilte der neue Ergo-Chef Markus Rieß mit.

FrankfurtDer Versicherer Ergo lässt bei seinen internationalen Wachstumsplänen keine Zeit verstreichen. Wie die Münchener-Rück-Tochter am Donnerstag mitteilte, stockt sie ihren Anteil am indischen Gemeinschaftsunternehmen HDFC Ergo auf rund 49 Prozent auf und lässt sich das umgerechnet 155 Millionen Euro kosten. Die jetzt zusätzlich erworbenen Anteile – knapp 23 Prozent – stammen vom Joint-Venture-Partner Housing Development Finance Corp, der Mehrheitseigner bleibt.

Die indische Regierung hatte im Frühjahr die Obergrenze für ausländische Direktinvestitionen im Versicherungssektor von 26 auf 49 Prozent erhöht und damit eine Welle von Transaktionen ausgelöst. Dass Ergo die Gelegenheit beim Schopf packt, kommt nicht überraschend. Der neue Chef Markus Rieß hatte erst vor kurzem angekündigt, sich stärker nach Wachstumschancen im Ausland umzusehen. Insbesondere in Indien und China stünden Zukäufe auf der Agenda, geprüft werde aber auch der Eintritt in neue Märkte.

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Der neue Ergo-Chef Markus Rieß stellt intern seine Pläne für die nächsten Jahre vor. Mehrere Arbeitsgruppen durchforsten den Versicherer nach Schwachstellen. Im Mittelpunkt steht der Vertrieb und die Digitalisierung.

Von

rtr

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