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13.03.2012

18:56 Uhr

Neuer Job bei Zurich Financial

Ackermann wechselt in die Heimat

Ende Mai gibt Josef Ackermann den Vorstandsvorsitz bei der Deutschen Bank ab. Bereits zwei Monate vorher wird er an die Verwaltungsratsspitze des Versicherungskonzerns Zurich Finanical Services wechseln.

Der Schweizer Josef Ackermann wechselt zu Zurich Finanical. dpa

Der Schweizer Josef Ackermann wechselt zu Zurich Finanical.

ZürichDer scheidende Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bekommt einen neuen Job in der Schweiz: Er soll beim Versicherer Zurich Financial Services Ende März die Leitung des Verwaltungsrates übernehmen, teilte der Versicherer mit. Ackermann folgt damit auf den Manfred Gentz, der altersbedingt das Gremium verlässt.

Der 64-jährige Ackermann soll nach der Hauptversammlung am 29. März an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt werden. Bis zu seinem Ausscheiden bei der Deutschen Bank Ende Mai wird der neue Vize Tom de Swaan die Geschäfte des Verwaltungsrats leiten.
Nach Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber, der zur Großbank UBS geht, wechselt mit Ackermann ein weiterer Top-Finanzmann aus Deutschland in die Schweiz. Im Unterschied zu Weber dürfte Ackermann einen ruhigeren Job haben. Der Versicherer Zurich gilt als gut aufgestellt, auch wenn das Unternehmen im vergangenen Jahr hohe Ausgaben wegen Naturkatastrophen hatte.

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Josef Ackermann zieht sich langsam zurück, seine Auftritte werden seltener. Doch der Stabwechsel zu seinen Nachfolgern verläuft mehr schlecht als recht.

Ackermann gehört dem Verwaltungsrat bereits als Vize-Chef an, gewinnt aber durch die Berufung auf den Spitzenposten deutlich an Einfluss. Ähnlich wie bei angelsächsischen Unternehmen ist der Verwaltungsrat in der Schweiz viel einflussreicher als etwa ein deutscher Aufsichtsrat. Zwar lenkt der Vorstandsvorsitzende - bei Zurich Martin Senn - die täglichen Geschäfte, doch der Chef des Verwaltungsrats hat einen ähnlich großen Einfluss auf die Strategie.

Der Zurich-Konzern will sich noch stärker auf Versicherungen fokussieren und plant daher auch eine Umbenennung in Zurich Insurance Group. Im vergangenen Jahr erzielte die Gruppe unterm Strich einen Gewinn von 3,766 Miliarden Dollar (2,871 Mrd Euro).

Kommentare (4)

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Mazi

13.03.2012, 18:06 Uhr

Er sollte besser am kommenden Montag schon gehen. Dann hat er die ganze neue Woche schon vor sich.

Für die Aktionäre war Ackermann ein einmaliges Erlebnis. Hoffentlich wird es nicht noch einmal getoppt.

Jaan222

13.03.2012, 19:21 Uhr

Schönes neues Video:video Josef Ackermann

helmi

13.03.2012, 19:27 Uhr

na entlich hoffentlich kommt er nicht zurück (könnte aber noch ein paar schmeißfliegen mitnehmen )aber sovielanstand hat er nicht.

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