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17.08.2015

17:20 Uhr

Schätzung

Tianjin könnte Versicherer Milliarden kosten

Die Schweizer Großbank Credit Suisse schätzt unter Berufung auf chinesische Medienberichte, dass die Explosion am chinesischen Hafen von Tianjin für Versicherungen teuer werden wird. Auch die Allianz ist betroffen.

Auswirkungen der heftigen Explosion im Hafen von Tianjin. Aufnahme vom 14. August 2015. ap

Ausgebrannte Autos

Auswirkungen der heftigen Explosion im Hafen von Tianjin. Aufnahme vom 14. August 2015.

HongkongBei der Explosionskatastrophe in der chinesischen Stadt Tianjin ist nach Schätzungen der Credit Suisse ein versicherter Schaden von bis zu 1,5 Milliarden Dollar entstanden. Es sei eine große Zahl von Versicherungen betroffen, erklärte der Analyst Arian van Veen am Montag unter Berufung auf chinesische Medienberichte. Zwar sei es für eine Bewertung noch sehr früh. Die Summe könnte aber zwischen einer Milliarde und eineinhalb Milliarden Dollar liegen.

Versicherungskonzerne wie Zurich oder Allianz hatten am Freitag erklärte, Schadensanzeigen von Kunden bekommen zu haben. Für eine Schätzung der Summe sei es aber noch zu früh. Bei der Katastrophe kamen mindestens 114 Menschen ums Leben. Viele werden noch vermisst. Die Ursache der Explosionen ist unklar.

Die Allianz gibt allerdings Entwarnung bezüglich der Schadenssumme. Nach bisherigen Erkenntnissen werde das Unglück nicht als große finanzielle Belastung eingestuft, teilte Europas führender Versicherer am Montag mit. Für ein abschließendes Urteil sei es allerdings noch zu früh, die Schadenserhebung laufe noch.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Frau Ich Kritisch

17.08.2015, 12:59 Uhr

wie wäre es wenn Werte in Euro angegeben würden?

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