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05.12.2013

08:33 Uhr

Squeeze-out

Generali Deutschland sagt Börse ade

Die Aktionäre des Kölner Versicherers Generali Deutschland stimmen einem sogenannten Squeeze-out zu. Das heißt, die Aktien werden an den Mutterkonzern übertragen, Generali Deutschland taucht an der Börse nicht mehr auf.

Das Emblem der Assicurazioni Generali in der Innenstadt von Rom. Reuters

Das Emblem der Assicurazioni Generali in der Innenstadt von Rom.

BerlinDer Kölner Versicherer Generali Deutschland verschwindet vom Kurszettel. Die Aktionäre stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Übertragung der Aktien der verbliebenen Minderheitsaktionäre auf die Muttergesellschaft Assicurazioni Generali zu, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte.

Sie erhalten dafür eine Barabfindung von 107,77 Euro je Generali-Deutschland-Aktie. Assicurazioni Generali gehörten zum Zeitpunkt der außerordentlichen Hauptversammlung mehr als 96 Prozent der Generali-Deutschland-Aktien. Der italienische Konzern war daher berechtigt, einen Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre (Squeeze-out) zu verlangen.

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Deutschland ist für Generali einer der drei wichtigsten Märkte. Die deutsche Tochter erwirtschaftet ein Viertel der Beiträge im Konzern und verdiente im vergangenen Jahr gut eine halbe Milliarde Euro. Generali Deutschland war unter dem Namen AMB Generali bis Ende 2008 im Nebenwerteindex MDax notiert. Seinen Ursprung hat das Unternehmen in der Aachener und Münchener Versicherung, zum Konzern gehören Marken wie Cosmos Direkt, Central Kranken und die Bausparkasse Badenia.

Von

rtr

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