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06.06.2011

17:02 Uhr

Studie

Gesetzlich Versicherte warten sechs Tage länger auf Arzttermin

Noch immer warten gesetzlich Krankenversicherte länger auf einen Arzttermin als privat Versicherte. Jedoch verbesserte sich die Situation laut einer Studie seit 2008. Trotzdem warten gesetzlich Versicherte immer noch sechs Tage länger.

Ein Arzt in einer Arztpraxis in München. Quelle: dapd

Ein Arzt in einer Arztpraxis in München.

BerlinGesetzlich Krankenversicherte warten im Schnitt sechs Tage länger auf einen Arzttermin als Privatpatienten. Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung müssten sich insgesamt 20 Tage gedulden, privat Versicherte dagegen 14 Tage, teilte der BKK Bundesverband am Montag als Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Instituts „Kantar Health“ unter rund 6.000 Bundesbürgern mit. Jedoch verbesserte sich die Situation seit 2008 zugunsten der gesetzlich Versicherten: Damals hatten sie noch 21 Tage warten müssen, bis sie beim Arzt vorsprechen durften.

Patienten mit akuten Beschwerden werden der Studie zufolge allerdings stets schnell behandelt, egal ob sie in der GKV oder PKV versichert sind. Rund zwei Drittel der Akutfälle seien noch am selben Tag versorgt worden

Kaum Unterschiede gibt es der Umfrage zufolge bei den Wartezeiten in der Praxis. Im Durchschnitt müssten sich Patienten 27 Minuten gedulden. PKV-Patienten warten mit 21 Minuten allerdings etwas weniger.
Insgesamt sind den Angaben zufolge 85 Prozent der Deutschen gesetzlich versichert, acht Prozent gehören einer privaten Krankenversicherung an.

Kommentare (1)

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07.06.2011, 13:59 Uhr

Tja, die Ärzte vergessen dann wohl auch, wem Sie Ihre Ausbildung zum Großteil verdanken.

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