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30.12.2014

07:05 Uhr

Techniker Krankenkasse

Mehr Mitsprache bei Krankenhausfinanzierung gefordert

Die Techniker Krankenkasse ist bereit, mehr in den Bau von Krankenhäusern zu investieren. Dafür will sie aber auch mitreden, wo Infrastruktur auf- und wo abgebaut wird.

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat sich für eine Änderung der Krankenhausfinanzierung ausgesprochen. dpa

Die Techniker Krankenkasse (TK) hat sich für eine Änderung der Krankenhausfinanzierung ausgesprochen.

Hamburg/BerlinDie Techniker Krankenkasse (TK) hat sich für eine Änderung der Krankenhausfinanzierung ausgesprochen. Wenn die Länder ihren finanziellen Verpflichtungen ohnehin völlig unzureichend nachkämen, „dann bezahlen wir als Krankenkassen eben alles, inklusive der Investitionskosten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der TK, Jens Baas, der Deutschen Presse-Agentur.

„Dann wollen wir aber dabei mitsprechen, wo Infrastruktur auf- und wo abgebaut wird. Faktisch haben wir diese Finanzierung heute in weiten Teilen schon so. Dann kann man es auch rechtlich festschreiben. Und wer bezahlt, sollte auch einen Gestaltungsanspruch haben.“

Die größten Krankenkassen in Deutschland

Platz 10

Krankenkasse: AOK Niedersachsen

Versichertenzahl: rund 2,5 Millionen

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit; dfg-Dienst für Gesellschaftspolitik; eigene Recherche

Platz 9

Krankenkasse: AOK Nordwest

Versichertenzahl: rund 2,8 Millionen

Platz 8

Krankenkasse: AOK Rheinland/Hamburg

Versichertenzahl: rund 3,0 Millionen

Platz 7

Krankenkasse: AOK Plus

Versichertenzahl: rund 3,1 Millionen

Platz 6

Krankenkasse: IKK Classic

Versichertenzahl: rund 3,3 Millionen

Platz 5

Krankenkasse: AOK Baden-Württemberg

Versichertenzahl: rund 4,2 Millionen

Platz 4

Krankenkasse: AOK Niedersachsen

Versichertenzahl: rund 4,4 Millionen

Platz 3

Krankenkasse: DAK-Gesundheit

Versichertenzahl: rund 5,8 Millionen

Platz 2

Krankenkasse: Barmer GEK

Versichertenzahl: rund 9,4 Millionen

Platz 1

Krankenkasse: Techniker

Versichertenzahl: rund 9,8 Millionen

Er habe zwar Verständnis dafür, dass es in den Ländern aus wahltaktischen Gründen schwierig sei, die Krankenhausinfrastruktur vernünftig zu planen und zu steuern, sagte Baas weiter. „Wenn das aber auf dieser politischen Ebene nicht gelöst werden kann, dann muss man es auf eine andere Ebene ziehen.

Dann muss die Regulierung der Krankenhäuser entweder ganz übergreifend beim Bund angesiedelt werden. Oder, was ich für die klügere Variante halte, dann müssen diejenigen, die bezahlen, nämlich die Krankenkassen, stärker mitreden dürfen.“

Von

dpa

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