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11.03.2011

10:50 Uhr

Umfrage

Mittdreißiger haben Angst vor Altersarmut

VonThomas Schmitt

Das Portemonnaie einer Rentnerin Quelle: dapd

Das Portemonnaie einer Rentnerin

FrakfurtRund 37 Prozent der Deutschen haben Angst vor Geldnot im Alter.

Dies zeige eine Umfrage der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) vom Februar dieses Jahres. Befragt wurden gut 1000 Personen in Zusammenarbeit mit dem Sozialforscher Wolfgang Gibowski und dem Marktforschungsinstitut TNS Emnid. Die größte Angst vor Altersarmut habe die Generation der 30- bis 39-Jährigen: Fast jeder zweite von ihnen (47 Prozent) mache sich Sorgen um die finanzielle Absicherung im Alter.

Die Notwendigkeit, die Rentenlücke im Alter zu schließen, hätten die meisten Deutschen erkannt. So gingen rund 70 Prozent der Befragten davon aus, dass sie später mehr als 80 Prozent ihrer jetzigen Einkünfte benötigten, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Aus diesem Grund sorge die Mehrheit schon jetzt vor. 37 Prozent der Befragten planten, ihre jetzige Altersvorsorge demnächst durch zusätzliche private Vorsorgemaßnahmen aufzustocken. Insbesondere bei Befragten einem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1000 und 1500 Euro könnten aber 60 Prozent keine Mittel für die Altersversorgung aufwenden. Jeder zweite der 14- bis 29-Jährigen sowie rund 60 Prozent der 30- bis 39-Jährigen wollten zudem jetzt das Leben in vollen Zügen genießen statt an die finanzielle Zukunft zu denken.

„Die immense Bedeutung der privaten Altersvorsorge haben die meisten Bürgerinnen und Bürger bereits erkannt. Doch vor allem vielen jungen Menschen und Menschen mit geringem Einkommen fällt es schwer, den Worten auch Taten folgen zu lassen und sich schon heute um die Zukunft zu kümmern“,  stellte Udo Corts, Vorstandsmitglied der DVAG, fest. Das Unternehmen betreut über 37.000 haupt- und nebenberufliche Vermögensberater mit mehr als 5,4 Millionen Kunden.

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