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21.09.2016

16:17 Uhr

Uniqa und Heta

Versicherer nimmt Rückkaufangebot an

Nach einem jahrelangen Streit legte Kärnten den Heta-Gläubigern vor etwa zwei Wochen eine nachgebesserte Offerte vor. Die Geldgeber können nun darauf hoffen, dass ein Großteil ihrer Anleihen zurückbezahlt wird.

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling steht vor dem Abschluss der Heta-Abwicklung. Reuters

Zuversicht im Heta-Streit

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling steht vor dem Abschluss der Heta-Abwicklung.

WienDer österreichische Versicherer Uniqa nimmt das vom Bundesland Kärnten nachgebesserte Rückkaufangebot für Papiere der Krisenbank Heta an. Das teilte Uniqa am Mittwoch auf seiner Twitter-Seite mit. Der Versicherer besitzt laut einem Unternehmenssprecher Heta-Anleihen mit einer Gesamtnominale von 61 Millionen Euro. Davon würden 25 Millionen Euro auf vorrangige Anleihen und 36 Millionen Euro auf nachrangige Papiere entfallen. „Der Abschluss des Themas ist das Beste für Kunden, Aktionäre und Unternehmen“, wird Finanzchef Kurz Svoboda auf dem Kurznachrichtendienst zitieren.

Nach einem jahrelangen Streit legte Kärnten den Heta-Gläubigern vor etwa zwei Wochen eine nachgebesserte Offerte vor. Die Geldgeber, darunter auch viele deutsche Banken und Versicherer, können nun darauf hoffen, dass ein Großteil ihrer Anleihen zurückbezahlt wird.

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Das Angebot sieht vor, dass die Inhaber besicherter Anleihen rund 90 Prozent ihrer Forderungen zurückbekommen, die von nachrangigen Papieren nur rund 45 Prozent. Damit das Angebot in Kraft treten kann, müssen zwei Drittel aller Gläubiger zustimmen. Das Angebot läuft bis zum 7. Oktober.

Von

rtr

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