Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.06.2016

19:53 Uhr

Unwetter in Frankreich

Versicherer rechnen mit Millionenschäden

Die Versicherungen müssen für die Unwetterschäden in Frankreich wohl mindestens 600 Millionen Euro berappen. Es ist das zweite Mal in kurzer Zeit, dass die Konzerne tief in die Tasche greifen müssen.

Ein Auto schiebt sich durch die Wassermasse, die über die Ufer der Seine getreten sind. Die Schäden, die durch das Unwetter entstanden sind, werden auf 600 Millionen Euro geschätzt. AFP; Files; Francois Guillot

Unter Wasser

Ein Auto schiebt sich durch die Wassermasse, die über die Ufer der Seine getreten sind. Die Schäden, die durch das Unwetter entstanden sind, werden auf 600 Millionen Euro geschätzt.

ParisDie jüngsten Unwetter in Frankreich kommen die heimischen Versicherer teuer zu stehen. Der Verband AFA schätzte am Freitag, dass die Branche für die Schäden des Starkregens mindestens 600 Millionen Euro berappen muss. Da die Regenfälle anhielten, sei es noch zu früh, eine genauere Einschätzung zu den möglichen Kosten abzugeben, sagte AFA-Vorsitzender Bernard Spitz. Im vergangenen Jahr hatten die Versicherer für eine Flut rund 600 Millionen Euro bezahlen müssen. Es sei wahrscheinlich, dass die Kosten für die Unwetter in der vergangenen Woche höher ausfallen dürften.

Extreme Regenfälle hatten neben Deutschland auch große Teile Frankreichs getroffen. Präsident Francois Hollande rief in den am schwersten betroffenen Regionen den Notstand aus. Der Starkregen ließ die Seine in Paris so stark ansteigen wie seit 30 Jahren nicht mehr. Der Pegelstand erreichte am Freitag die Sechs-Meter-Marke. Wegen der Überschwemmungen wurden der Louvre und weitere Museen geschlossen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×