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17.04.2012

21:47 Uhr

Versicherer Hartford

Allianz profitiert von US-Rettungseinsatz

Der Allianz-Konzern war einem US-Versicherer in der Finanzkrise beigesprungen und das Investment hat sich mächtig ausgezahlt. Die Rendite ist zweistellig, was angesichts der Niedrigzinsphase ein satter Ertrag ist.

Ein erleuchtetes Allianz-Logo (Archiv). dpa

Ein erleuchtetes Allianz-Logo (Archiv).

FrankfurtDie Investition in den US-Versicherer Hartford zahlt sich für die Allianz aus. Seit dem Erwerb von Optionsscheinen und Schuldverschreibungen von Hartford 2008 habe der Konzern einen Gesamtgewinn von rund 1,4 Milliarden US-Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) erzielt, teilte Europas größter Versicherer am Dienstag mit. Dies entspreche einer Rendite von rund 21 Prozent vor Steuern und Beteiligung der Versicherungsnehmer.

Ein Teil der Gewinne sei bereits in den vergangenen Jahren verbucht worden, sagte eine Allianz-Sprecherin. Hartford hat den Rückkauf von nachrangigen Schuldverschreibungen und Optionsscheinen, mit denen die Allianz dem US-Konzern in der Finanzkrise unter die Arme gegriffen hatte, für rund 2,425 Milliarden Dollar (rund 1,85 Milliarden Euro) am Dienstag abgeschlossen. Wie hoch der Buchgewinn aus der jüngsten Transaktion ist, sagte die Allianz-Sprecherin nicht.

Durch den Verkauf der Papiere habe die Allianz rund 1,5 Milliarden Euro an internem Risikokapital freigesetzt. Die Aktienbeteiligung der Allianz an Hartford beträgt weiterhin rund fünf Prozent. Die Rendite vor Steuern und Beteiligung der Versicherungsnehmer aus dem Gesamtinvestment inklusive der Aktien betrug dem Münchner Konzern zufolge circa 15 Prozent jährlich.

Von

rtr

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