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21.09.2011

09:36 Uhr

Versicherer Uniqa

Konzernumbau drückt Gewinnerwartungen

Der Konzernumbau des österreichischen Versicherers Uniqa verursacht hohe Kosten und drückt die Gewinnerwartungen für das laufende Jahr. Es wird lediglich mit einer „schwarzen Null“ gerechnet.

Uniqa will seine Kundenzahl bis zum Jahr 2020 verdoppeln. ap

Uniqa will seine Kundenzahl bis zum Jahr 2020 verdoppeln.

WienDie österreichische Versicherung Uniqa erwartet im laufenden Jahr wegen der hohen Kosten für den Konzernumbau lediglich ein ausgeglichenes Ergebnis. Rückstellungen für einen Stellenabbau und der Umbau der Konzernbereiche würden 2011 voraussichtlich mit rund 190 Millionen Euro belasten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Sollte es zu keinen weiteren Verwerfungen am Kapitalmarkt kommen, rechne Uniqa „mit einer „schwarzen Null' für das Konzernjahresergebnis 2011. Die Dividende für das laufende Jahr werde daher deutlich geringer ausfallen.

Im vergangenen Jahr hatte Uniqa bei einem Vorsteuerergebnis von 153 Millionen Euro eine Dividende von 40 Cent je Aktie ausbezahlt. In den kommenden Jahren werde es zu keinen weiteren „signifikanten Belastungen“ durch die Neuausrichtung kommen, erklärte Uniqa.

Hintergrund für die Maßnahmen ist der vom neuen Firmenchef Andreas Brandstetter angestrebte Konzernumbau. Er peilt eine Verdoppelung der Kundenzahl auf 15 Millionen bis zum Jahr 2020 an. Das Ergebnis soll bis 2015 um bis zu 400 Millionen Euro steigen.

 

Von

rtr

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