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10.05.2012

10:28 Uhr

Versicherung

Zurich Insurance verdient 78 Prozent mehr

Der Versicherungskonzern Zurich Insurance Group hat einen satten Gewinnsprung hingelegt: Der Erlös stieg im Vergleich zum Vorjahr um 78 Prozent. Kein Wunder, schließlich war 2010 ein schweres Jahr für die Branche.

Die Zurich Insurance Group hat ihren Gewinn um 78 Prozent gesteigert. dpa

Die Zurich Insurance Group hat ihren Gewinn um 78 Prozent gesteigert.

ZürichDer Schweizer Versicherungskonzern Zurich Insurance hat im schadenarmen Auftaktquartal einen kräftigen Gewinnsprung hingelegt. Zusätzlich befeuert durch die Entwicklung an den Kapitalmärkten stieg der Reingewinn um 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1,143 Milliarden Dollar. Im gleichen Zeitraum nahmen die Prämien nach Angaben vom Donnerstag um zehn Prozent auf 19,63 Milliarden Dollar zu.

Vor einem Jahr hatten die verheerenden Erdbeben in Japan und Neuseeland sowie Überschwemmungen in Australien am Ergebnis genagt und den Gewinn um mehr als einer halben Milliarde Dollar gemindert. Ähnlich wie die Schweizer hatte auch der Konkurrent Allianz abgeschnitten. Der größte deutsche Versicherer steigerte seinen Quartalsgewinn um knapp 60 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern bereits am Mittwoch mitteilte.

Steigende Anleihenkurse und die Erholung an den Aktienmärkten verhalfen dem nach Marktkapitalisierung zweitgrößten Versicherer Europas zu einem Anstieg der Rendite auf seine Kapitalanlagen um 1,7 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent. Kapitalerträge sowie realisierte Gewinne und Verluste trugen netto 1,8 Milliarden Dollar zu den Einnahmen der Gruppe bei.

Während die Prämieneinnahmen in der Sachversicherung um vier Prozent auf rund 10,5 Milliarden Dollar zunahmen, verhalf das von Satander übernommene Versicherungsgeschäft in Lateinamerika der Leben-Sparte zu einem Prämiensprung von 16 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. Die Umsetzung der Strategie verlaufe nach Plan, erklärte Konzernchef Martin Senn. "Durch unsere Übernahmen und Allianzen konnten wir unsere Position in wichtigen Märkten festigen". Mittelfristig will der Konzern die Hälfte seines Neugeschäfts in Schwellenländern machen.

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