Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.06.2011

12:17 Uhr

Versicherungen

Ergos Maßnahmen für saubere Sitten im Konzern

Das Image der Ergo-Gruppe hat durch die Sex-Reise ihrer Vertreter gelitten. In einer internen Präsentation stellt der Vorstand vor, was er unternehmen will, um den Ruf wieder aufzubessern. Wir dokumentieren das Papier.

Torsten Oletzky, Vorsitzender des Vorstandes der Ergo Versicherungsgruppe. Quelle: dpa

Torsten Oletzky, Vorsitzender des Vorstandes der Ergo Versicherungsgruppe.

Die Sex-Reise von Vertretern der Ergo-Gruppe in das Gellert-Bad in Budapest hat das Image des Konzerns beschädigt. In einer internen Präsentation stellt der Vorstand seinem Aufsichtsrat vor, was er unternehmen will, um den Ruf wieder aufzubessern. „Die Maßnahmen zeigen: Wir lernen aus Fehlern“ heißt es in dem 5-Punkte-Programm vom 8. Juni 2011.

Ergo will demnach 83.000 Euro an ein Frauenhaus spenden. Für Bonusreisen gelten ab sofort strengere Regeln. Und: Ergo schaltet eine Hotline für anonyme Hinweise auf Fehlverhalten.

Das Handelsblatt stellt das komplette Maßnahmenpaket zur Information und zur Diskussion ins Netz.

Versicherungen

Ergo Vorstandspapier pdf

HMI Incentivreise Budapest - Maßnahmen und Konsequenzen

Beteiligen Sie sich an der Diskussion - hier oder auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/handelsblatt

Für Fragen und Anregungen erreichen sie die Redaktion unter hb.ergo@handelblatt.com

Sexskandal bei Ergo: "Mordsspaß" mit Prostituierten für die Truppe von Herrn Kaiser

Sexskandal bei Ergo

"Mordsspaß" mit Prostituierten für die Truppe von Herrn Kaiser

VW war kein Einzelfall: beim Versicherer Hamburg Mannheimer gab es rauschende Sexpartys mit Prostituierten. Mehr als peinlich für den Mutterkonzern Ergo - und es kommen immer neue Details ans Licht.

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

N@tt

27.06.2011, 12:58 Uhr

Also, ich kann verstehen, dass sich ein Medium wie das Handelsblatt freut, wenn ihm Informationen (e.g. Budapest) zugespielt werden. Und, ja, es ist dann auch richtig, darüber zu berichten. Unabhängig davon, dass ich oers. auch so meine Probleme mit den Dingen habe, die ERGO derzeit in die Schlagzeilen bringt, ist mir allerdings der Sinn dieses Artikels schleierhaft. Was, bitte, ist nun so interessant an dem internen (!) ERGO Papier. Worüber sollen "wir" Leser diskutieren? Dass es "zu wenig" ist, was ERGO machen will? Oder das Falsche? Oder wie, oder was? Sorry, Handelsblatt, aber das hat mit anspruchsvollem Wirtschaftsjournalismus nicht mehr viel zu tun. Vermutlich wird es irgendwo auch eine ERGO interne Anweisung für den Einkauf von Kopierpapier geben. Wollt Ihr darüber dann auch "berichten"?

Jonas

28.06.2011, 14:48 Uhr

Wer bezahlt denn nun die Spende an das Frauenhaus?Vermutlich wieder die Versicherten durch Kürzung der Überschussbeteiligung. Die Versicherungswirtschaft sollte einem Vertreter eine angemessene Provision zahlen und auf jegliche Sondervergütung für das angebliche Verkaufstalent verzichten. Häufig genug wird hierdurch an den Bedürfnissen der Menschen vorbei verkauft.

FrauenZimmer

28.06.2011, 17:09 Uhr

dachte die hätten schon an ein Frauenhaus in Budapest gesponsert. Oder habe ich etwas nicht mitbekommen??!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×