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19.06.2017

15:44 Uhr

Versicherungsbranche

600 Beschäftigte im Warnstreik

In Hannover haben 600 Versicherungsmitarbeiter für eine bessere Bezahlung demonstriert. Die Gewerkschaft Verdi fordert ein Gehaltsplus von 4,5 Prozent und rief deutschlandweit dazu auf, die Arbeit niederzulegen.

Die Gewerkschaft Verdi hatte zu einem deutschlandweiten Streiktag aufgerufen, nachdem die Tarifverhandlungen für die 170.000 Mitarbeiter in der dritten Runde gescheitert sind. dpa

Versicherungsmitarbeiter auf der Straße

Die Gewerkschaft Verdi hatte zu einem deutschlandweiten Streiktag aufgerufen, nachdem die Tarifverhandlungen für die 170.000 Mitarbeiter in der dritten Runde gescheitert sind.

Hannover600 Beschäftigte aus der privaten Versicherungsbranche haben am Montag bei Warnstreiks ihre Arbeit niedergelegt. Sie demonstrierten in Hannover für eine bessere Bezahlung. Die Arbeitgeber bieten nach eigenen Angaben bisher 1,8 Prozent mehr vom 1. November 2017 an und weitere 1,5 Prozent mehr ab 1. Februar 2019. Das Angebot sei inakzeptabel, kritisierte Verdi-Landesfachbereichsleiter Markus Westermann. Die angebotenen Gehaltssteigerungen beliefen sich über drei Jahre auf Erhöhungen von durchschnittlich 1,1 Prozent pro Jahr, monierte er.

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Für Montag ruft die Gewerkschaft Verdi an 17 Standorten zu landesweiten Streiks in der Versicherungsbranche auf. Die Tarifverhandlungen für die 170.000 Mitarbeiter im Innendienst waren in der dritten Runde gescheitert.

Bundesweit zählt das private Versicherungsgewerbe rund 170 000 Beschäftigte. Verdi war mit der Forderung nach 4,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten sowie Regeln für mobiles Arbeiten in die Verhandlungen gegangen.

Von

dpa

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