Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.09.2013

19:30 Uhr

Versicherungsbranche

Axa macht nach Verkauf Millionen-Gewinn

Der Verkauf der Private-Equity-Tochter hat bei der französischen Versicherungsgruppe Axa mächtig Geld in die Kassen gespült. Hinter dem Millionen-Deal steckt aber kein großer Investor.

Das Axa-Logo an der Fassade einer Firmenzentrale. Der Versicherer hat mit dem Verkauf seiner Private-Equity-Tocher einen Gewinn in mehrstelliger Millionenhöhe erzielt. Reuters

Das Axa-Logo an der Fassade einer Firmenzentrale. Der Versicherer hat mit dem Verkauf seiner Private-Equity-Tocher einen Gewinn in mehrstelliger Millionenhöhe erzielt.

Paris/LondonDer französische Versicherer Axa hat mit dem Verkauf seiner Private-Equity-Tochter einen Gewinn von 200 Millionen Euro gemacht. Axa behalte noch einen Anteil von knapp 23 Prozent an der nun unabhängigen Beteiligungsgesellschaft, teilte der Allianz -Rivale am Montag mit. Management und Angestellte übernehmen mit 46 Prozent die größte Beteiligung der Firma, die nach eigenen Angaben künftig „Ardian“ heißt. Die Gesellschaft legt für ihre Kunden rund 36 Milliarden Dollar an und spielt damit in der ersten Liga europäischer Privatinvestoren mit. Mit Axa ist vereinbart, dass der Versicherungsriese in den kommenden fünf Jahren 4,8 Milliarden Euro neu bei Ardian investiert.

Treibende Kraft hinter dem Geschäft war Dominique Senequier, Chefin der Beteiligungsgesellschaft und eine der bekanntesten Managerinnen Frankreichs. Axa - nach der Allianz die Nummer zwei im europäischen Versicherungsmarkt - machte zu Gründen des Teilrückzugs keine genauen Angaben. Üblicherweise werden Einnahmen aus dem Geschäft mit Firmenbeteiligungen für Versicherer derzeit wichtiger, weil die klassischen Investments in Staatsanleihen in der Euro-Schuldenkrise entweder kaum noch attraktive Renditen abwerfen oder zu riskant geworden sind.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Kammerjaeger

01.10.2013, 12:41 Uhr

Was wird uns hier vorgegaukelt?

Frage: Warum musste sich die AXA von der Private-Equity-Tochter trennen?
.
Ich meine: werthaltige Perlen versilbert man doch nur in schlechten Zeiten....
.
Ich erinnere mich an den Verkauf der Bayerischen Versicherungskammer durch die Bayerische Staatsregierung... auch da fingen in der Bayerischen Versicherungskammer (VKB) & BAYERN VERSICHERUNG die Probleme los... Guckt man heute die Bilanz an, schaudert es einen nur noch, was die Ex-Allianz-Jünger dort so alles angestellt haben... wenn die Versicherungskammer erst mal von der ALLIANZ geschluckt wurde, wird wohl die Strategie der Unterwanderung klar...

Übrigens:
"Hausbesitzer" wissen aufgrund permanenter Prämien-steigerungen in der Feuer (Ex-Monopol)- und Wohngebäudeversicherung wovon ich schreibe und die vielen Werbebriefe mit Gimmick-Einschlüssen tun ihren Rest dazu, aber mancher versichert eben "jeden Blödsinn"... die mag man im blauen Hause am Liebsten...

Wer unterschreibt bleibt und läuft dem Haus nicht davon wie soviel aus der Ex-Monopol-Feuerversicherung.
.
. :-))
.
Ja, so ist das... bei Blau...

Viele Grüße an den kranken Ex-Vertriebsleiter der jetzt den "Hundeverein" leitet....

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×