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05.02.2014

13:15 Uhr

Versicherungsgruppe

Signal Iduna will Kosten sparen

Die anhaltenden Niedrigzinsen setzen den Lebensversicherern weiter zu. Nun befürchtet auch die Versicherungsgruppe Signal Iduna, künftig weniger Policen zu verkaufen. Die Lösung: Die Kosten müssen runter.

Bandenwerbung von Signal Iduna: „Schon aus demografischen Gründen müssen junge Menschen unbedingt Altersvorsorge treiben.“ Reuters

Bandenwerbung von Signal Iduna: „Schon aus demografischen Gründen müssen junge Menschen unbedingt Altersvorsorge treiben.“

HamburgDie Versicherungsgruppe Signal Iduna sorgt sich angesichts der anhaltend niedrigen Zinsen um die Absatzchancen von Lebensversicherungen. „Die Kosten haben deshalb eine größere Bedeutung bekommen; das ist ein wichtiges Thema für uns“, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Ulrich Leitermann am Dienstagabend in Hamburg. Bei den Prozess- und Verfahrenskosten sehe er noch Senkungspotenziale. Das seien allerdings „große Strukturen“, die sich nicht von heute auf morgen verändern ließen.

„Schon aus demografischen Gründen müssen junge Menschen unbedingt Altersvorsorge treiben“, sagte Leitermann. „Wer einen langfristigen Sparvorgang beginnt, egal wie, steht auf jeden Fall besser da, als wenn er das nicht tut.“ Das gelte unabhängig vom aktuellen Zinsniveau. Für die nächsten drei bis fünf Jahre erwartet Leitermann keine echte Trendwende bei den Zinsen.

Die Signal-Iduna-Gruppe mit Sitz in Hamburg und Dortmund konnte ihre Beitragseinnahmen im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro steigern. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist vor allem im Handwerk und Mittelstand verankert.

Von

dpa

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