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21.03.2013

18:10 Uhr

Versicherungskonzern

Ergo kommen Fehler teuer zu stehen

Die Versicherungsgruppe Ergo hat eine Reihe von Vorwürfen untersucht. Nach neuen Zahlen kosten die Korrekturen bei zwei Versicherungsthemen Ergo Millionen. Auch beim Thema Lustreisen gibt es Neuigkeiten.

Die Ergo-Zentrale in Düsseldorf: Falsch eingruppierte Versicherungsverträge kommen den Konzern teuer zu stehen. dpa

Die Ergo-Zentrale in Düsseldorf: Falsch eingruppierte Versicherungsverträge kommen den Konzern teuer zu stehen.

DüsseldorfDie Versicherungsgruppe Ergo kommen fehlerhafte oder falsch eingruppierte Verträge aus früheren Jahren im Nachhinein teuer zu stehen. Allein für die rückwirkende Umstellung von Verträgen zur betrieblichen Altersvorsorge auf günstigere Konditionen muss Ergo bis zu 3,4 Millionen Euro aufwenden, wie aus einer aktualisierten Übersicht der Versicherungsgruppe im Internet am Mittwoch hervorgeht. Die Neuberechnung von rund 12.000 Riesterverträgen aus dem Jahr 2005 werden die Gruppe bis zu knapp einer Million Euro kosten. Unterdessen ist nach weiteren Überprüfungen die Internet-Liste, in der Ergo Fehlverhalten bei Belohnungsreisen auflistet, länger geworden.

Im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge stellt Ergo nach einer Prüfung aller seit 2002 abgeschlossenen Policen 23 Gruppenverträge mit Unternehmen für insgesamt knapp 2.200 Arbeitnehmer auf günstigere Konditionen um. Zudem werden knapp 1.300 Einzelverträge auf günstigere Gruppenverträge rückwirkend umgestellt.

Ergo entdeckt weitere Lustreisen

„Kleine Clubreise“

Die Top-Five-Clubreise nach Mallorca (kleine Clubreise) hat in der Zeit vom 12.09. - 15.09.2005 stattgefunden und wurde von Herrn Lange in seiner Funktion als Leiter der HMI-Vertriebsorganisation begleitet.

„In HMI-Eigenregie organisiert“

Insgesamt werden angabegemäß je Jahr eine „große“ und zwei „kleine“ Top-Five-Clubreisen in Eigenregie von der Vertriebsdirektion HMI (VDHMI) organisiert, durchgeführt und über eigene Kostenstellen abgewickelt.

Leicht bekleidete „Mädels“

Als sie den Club betreten hätten, seien er und andere überrascht gewesen, weil im Tresenbereich leicht bekleidete „Mädels“ gestanden hätten. Einige, zu denen er gehörte, seien dann ca. nach einer Stunde zurückgefahren, andere seien dort geblieben.

„Aufwendungen für einen Bordellbesuch“

Aufgrund der vorliegenden Information ist es aus Sicht von REV (Revision) wahrscheinlich, dass mit den beiden von Herrn Lange eingereichten Bewirtungsbelegen über gesamt 2428 Euro Aufwendungen für einen Nachtclub/Bordellbesuch finanziert wurden.

„Mexxaton“

Auf beiden Belegen ist im Kopf der Name „Mexxaton“ vermerkt, bei dem es sich anscheinend um die Lokalität handeln soll, von der sie ausgestellt wurden. Auf dem Beleg über € 1508 ist zusätzlich das Datum „15.09.05“ vermerkt, während der andere kein Datum trägt. Weitere Angaben z.B. zum Aussteller befinden sich nicht darauf.

Lokalität vor Ort unbekannt

Eine Lokalität mit dem Namen „Mexxaton“ auf Mallorca haben wir weder bei unseren Internetrecherchen gefunden noch war sie der vor Ort vertrauten Reiseagentur bzw. dem Hotel oder Reiseteilnehmern bekannt.

Rechnung in den frühen Morgenstunden

Das Datum auf dem Beleg über € 1508 wäre allenfalls plausibel, wenn die Rechnung in den frühen Morgenstunden ausgestellt wurde, da am 15.09.05 der Abreisetag war.

Keine Aussage zu „Zweckformbelegen“

Wir haben am 10.06.2011 Herrn Lange telefonisch zu dem Vorgang befragt. Er erinnerte die Reise zwar, gab aber an, die Gruppe nicht in ein Bordell eingeladen zu haben. Zu den „Zweckformbelegen“ und dem Namen „Mexxaton“ könne er aber nichts sagen.

Vergleichbare Aktivitäten in Südamerika

Im Zusammenhang mit der Prüfung zu dem HMI-Sonderwettbewerb - Budapest 2007 („Party Total“) sind die auf den Gewinner- bzw. Teilnehmerlisten aufgeführten Personen von der Konzernrevision zur Teilnahme und ggf. weiteren Details befragt worden. Dabei ist von einer Person der Hinweis geäußert worden, dass es auf einer Wettbewerbsveranstaltung der HMI nach Südamerika zu vergleichbaren Aktivitäten gekommen sei.

„Swinger-Hotel“

Auf Nachfrage wurde der Hinweis dahingehend ergänzt, dass eine HMI-Geschäftsstelle in Frankfurt im Januar/Februar 2011 eine Wettbewerbsreise in ein „Swinger-Hotel“ in Jamaika durchgeführt habe.

Wettbewerbsreisen ins Hedonism II

Die von Herrn M. geleitete Geschäftsstelle in Frankfurt hat in den Jahren 2009 und 2011 jeweils Wettbewerbsreisen nach Jamaika in das „Swinger-Hotel“ Hedonism II (www.hedonism-resorts.de) durchgeführt.

Reiseziel für entsprechend Interessierte

Das Hotel ist gemäß Internet-Recherche ein bekanntes Reiseziel für entsprechend interessierte Personen.

Reiseunterlagen zur Genehmigung vorgelegt

Vor Buchung der Reise sind die Reiseunterlagen gem. Richtlinie zum Generalstrukturen-Reisewettbewerb (GRW) der abrechnenden Stelle PVH5HH per Mail zur Genehmigung vorgelegt worden.

Entscheidung für günstigste Variante

Von der Geschäftsstelle wurden insgesamt drei Angebote von unterschiedlichen Hotels eingeholt und es wurde mitgeteilt, dass man sich für die dritte, günstigste Variante mit der Hotelkombination Mariott am Time Square und dem Hedonism II auf Jamaika entschieden hatte.

Vor 25 Jahren im selben Hotel

Als Grund für die Buchung gab er an, dass seine erste Wettbewerbsreise vor 25 Jahren in dasselbe Hotel geführt habe.

Widersprach schon damals den Regeln

Nach allem, was Ergo heute bekannt ist, war diese Veranstaltung ein Einzelfall und widersprach schon damals den Regeln, die für die Organisation von Wettbewerbs-Reisen gelten.

„Playboy-Bunnys“ in der Anlage

Herr P. verwies darauf, dass sich zur selben Zeit das Magazin „Playboy“ mit „Bunnys“ zwecks eines Fotoshootings in der Anlage aufhielt.

Fotos oben ohne

In diesem Zusammenhang seien auch Fotos mit Teilnehmern und den Models (teilweise ohne Oberteil) aufgenommen worden. Es sei nicht auszuschließen, dass diese Fotos an die Öffentlichkeit gelangten.

Ergo betonte, dass eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bei ihrer Untersuchung keine systematische Fehlberatung festgestellt habe. Betroffen seien jeweils weniger als 0,1 Prozent aller Verträge. Vor anderthalb Jahren wurde der Vorwurf laut, dass die Gruppe zwar günstige Rahmenverträge für Betriebsrenten mit Unternehmen vereinbart habe, Vertreter aber dann Individualverträge mit hohen Provisionen abgeschlossen haben sollen.

Hinweise auf Bestechlichkeit: Ergo-Prüfer entdecken weitere Verfehlungen

Hinweise auf Bestechlichkeit

exklusivErgo-Prüfer entdecken weitere Verfehlungen

Ein Revisionsbericht der Versicherung bringt neue Ungereimtheiten zutage.

Im Bereich Riesterverträge wurden rund 12.000 Verträge ermittelt, bei denen im Jahr 2005 auf den Antragsformularen ein zu niedriger Kostensatz steht. Inwieweit durch den Druckfehler tatsächlich ein Rechtsanspruch auf höhere Leistung entstanden ist, sei juristisch keineswegs eindeutig. Die Verträge würden aber mit dem niedrigeren Kostensatz neu berechnet.

Gut 8.200 Kunden mit einem laufenden Riestervertrag hätten damit Mehransprüche von zusammen gut 774.000 Euro. Für knapp 3.800 Kunden, die ihren Riestervertrag storniert haben oder zu einem anderen Anbieter gewechselt sind, wird mit Nachzahlungen von knapp 207.000 Euro gerechnet. Ergo war zuvor bereits von einem einstelligen Millionenbetrag zu diesem Problem ausgegangen.

Die Liste von Fehlverhalten bei Belohnungsreisen wird unterdessen immer länger. Die Ergo-Gruppe war vor zwei Jahren zunächst durch eine Sex-Party für Top-Vertreter mit 20 Prostituierten in Budapest unter Druck geraten, die 2007 stattfand. Auf ihrer speziellen Internetseite listet Ergo inzwischen insgesamt 15 andere Fälle von Fehlverhalten bei Belohnungsreisen auf, die von einer „unangemessenen Unterkunft“, über eine sexuelle Belästigung und Prostitutions-Dienstleistungen bis hin zu Besuchen von Nachtclubs reichen.

Die Kundenfragen, die Ergo-Antworten. Ein Auszug.

Lasst uns über Budapest reden. Wie konnte das passieren?

Das ,Handelsblatt‘ plante für den folgenden Tag eine Story über eine Party mit Prostituierten im Jahr 2007 in der Gellért-Th erme in Budapest, organisiert von der Führung der Vertriebsorganisation HMI. Anfangs konnte ich kaum glauben, dass so etwas in unserem Unternehmen möglich sei. Im Laufe der Prüfungen kamen wir allerdings zum Schluss, dass es sich in großen Teilen so abgespielt hatte, wie es in dem Artikel dargestellt war. [...] Wenn ein unzureichendes internes Kontrollsystem auf Personen trifft, die eine solche Idee unterstützen, lassen sich solche Auswüchse kaum verhindern. Ich bin sicher: Hätte nicht jemand ein Interesse daran gehabt, das Th ema in die Medien zu bringen, wüssten wir heute noch nicht, was auf dieser Reise passiert ist.“ - Bruno Viggen, seit 2005 Leiter der Konzernrevision.

Wie habt Ihr aufgeräumt?

„Am 3. Juni 2011 übergaben wir unseren Bericht. Die Folgen waren weitreichend: Es wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, das verhindern soll, dass so etwas noch einmal passiert. Die beiden Organisatoren arbeiten heute nicht mehr im Unternehmen. Der eine hatte uns schon vorher verlassen, der andere wurde im Zuge der Ermittlungen freigestellt.“ - Bruno Viggen, Leiter Konzernrevision.

Wie stellt Ihr sicher, dass Eure Spielregeln auch eingehalten werden?

„Bei ERGO kümmert sich eine Vielzahl von Mitarbeitern darum, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Eine kleine Auswahl: Anti-Fraud-Experten in der internen Revision. Juristen, die auf die Einhaltung des Verhaltenskodex und der Richtlinien einschließlich des Wertpapierhandelsgesetzes achten. Eine Einheit für Kartellrecht, eine für Datenschutz. Ein Geldwäschebeauftragter und ein externer Ombudsmann,
die bei Verdachtsfällen von Mitarbeitern und Außendienstpartnern – auch anonym – eingeschaltet werden können.“ - Holger Schmelzer, Leiter Recht der ERGO.

Wessen Interessen vertritt ERGO? Die seiner Aktionäre? Oder meine?

„Wir kümmern uns um beides. Mit vollem Bewusstsein. [...] ERGO hat Eigentümer und muss deren Interessen und die einiger anderer Interessengruppen berücksichtigen. Für ERGO gilt aber ebenso: Langfristig gibt es keine Rendite ohne zufriedene Kunden, ohne gute Produkte, ohne guten Service.“

Wie sicher sind Eure Anlagen?

„Das Prinzip bei jeder Versicherung ist, dass die Kunden erst einen Beitrag zahlen und später eine Leistung erhalten. Die Anforderungen an die Kapitalanlage sind je nach Bereich unterschiedlich. In der Lebensversicherung müssen wir garantieren, dass die Mittel für Leistungen, die wir einmal vertraglich zugesagt haben, unter allen Umständen auch erwirtschaftet werden. In der Krankenversicherung müssen wir die laufenden Krankheitskosten zahlen und Rücklagen für die Gesundheitsleistungen im Alter bilden. Bei den anderen (Unfall, Auto, Haftpflicht und so weiter) spielt Vorsorge keine so große Rolle. Hier muss die Kapitalanlage Risiken vermeiden, um den Bestand des Unternehmens zu sichern. Für alle gilt: Wir legen langfristig und sehr vorsichtig an.“ - Dr. Daniel von Borries, Mitglied des Vorstands der ERGO Versicherungsgruppe und verantwortlich für Finanzen.

Wie wollt Ihr mich verstehen, wenn ich Euch nicht mal telefonisch erreichen kann?

„Wir hatten Ende 2010 und in der ersten Jahreshälfte 2011 tatsächlich einige Schwierigkeiten mit unserer telefonischen Erreichbarkeit. ERGO steckte in einer Phase der Reorganisation, es kam eine neue Technologie zum Einsatz. Weil wir 2010 Gesellschaften umbenannt und Bestände auf neue Gesellschaften übertragen haben, mussten wir verschiedene Verträge und Systeme miteinander harmonisieren. Es kam für uns sehr viel gleichzeitig. Das war anstrengend. Für uns und für unsere Kunden. Bei denen wir uns an dieser Stelle entschuldigen und für deren Verständnis wir danken.“

Warum löscht ihr Beiträge auf Eurer Facebook-Seite?

Stellen Sie sich vor, Sie würden mit einem Mikrofon in der Mitte eines ausverkauften Fußballstadions stehen und dort Ihre Versicherungsdaten preisgeben. Oder jemand würde Sie vor all diesen Menschen persönlich beschimpfen. Eher keine schöne Situation. Auf Facebook sind mehr als 800 Millionen Nutzer angemeldet. Und jeder dieser Nutzer kann alle Inhalte der ERGO Facebook-Seite einsehen. [...] Es gibt Grenzen, und die hat ERGO in einer Facebook-Netiquette für jeden Nutzer einsehbar formuliert. Wenn sich Nutzer etwa rassistisch, diskriminierend oder beleidigend äußern, werden wir diese Beiträge aus Rücksicht auf andere verbergen.“ - Dirk Schallhorn, verantwortlich für E-Marketing bei ERGO.

Warum sind die Verträge überhaupt so kompliziert geworden?

„Ich glaube nicht, dass das mit Absicht geschah. Vieles ist historisch gewachsen. Kürzlich habe ich mir Versicherungsbedingungen aus den fünfziger Jahren angeschaut – die waren äußerst knapp gehalten. Doch dann ist das irgendwie gewuchert. Hier noch ein bisschen dran und da noch etwas eingeschlossen, aber mit Ausnahme von soundso…“ - Joachim Fensch, Leiter der Kundenbetreuung von ERGO.

Wer hilft mir, wenn der Putz von der Decke fällt?

Unser Team von 60 erfahrenen Soforthelfern steht bundesweit bereit, um vor Ort zu helfen – von der Beauftragung der Handwerker bis zur Abwicklung der Schadenmeldung.

Wie echt soll diese Kundenwerkstatt sein?

„Der Einfall für die Werkstatt kam uns im Rahmen der Arbeit am Th ema ,Feedback‘. Die Idee war, Produkte und Texte direkt mit Kunden zu testen und auszuprobieren und Meinungen vor der offi ziellen Einführung einzuholen. Sprich: am Kunden entwickeln und nicht nachher korrigieren. Schnell fanden wir in den Mitarbeitern der Klartext-Initiative Verbündete. Salopp gesagt ist die Werkstatt ein Marktplatz für Fragen – von ERGO Mitarbeitern an Kunden. Der Vorteil ist, dass wir hier Schnelligkeit und Nähe zu den Meinungen unserer Kunden gewinnen.“ - Stefan Laufer, er ist Senior Consultant in der Firma, die die Kundenwerkstatt für ERGO entwickelte.

Wieso schaff t Ihr Provisionen nicht einfach ab?

„Wir zahlen unseren Vertriebspartnern Provisionen, damit sie Kunden vor Vertragsabschluss beraten. Das ist oft mit großem Zeitaufwand verbunden, denn es gilt alle Versicherungsfragen zu klären. Unsere Vertriebspartner stehen ihren Kunden auch nach Vertragsabschluss mit Rat und Tat zur Seite. Deshalb zahlen wir nicht nur Provisionen, wenn der Vertrag abgeschlossen wird, sondern auch während der Laufzeit des Vertrags, um die laufende Betreuung zu honorieren. Weil Provisionen das Einkommen unserer Außendienstpartner sichern, ermöglichen sie es übrigens auch, dass sich Kunden unverbindlich beraten lassen können.“ - Markus Bernhard, Leiter der Vertriebssteuerung
der ERGO-Gruppe.

Wie wirkt sich die Klartext-Initiative auf Eure Arbeit aus?

„Die Klartext-Initiative ist mittlerweile fest im Leistungsservice etabliert und wirkt sich auf alle Arbeitsbereiche aus. Alle Mitarbeiter hier sind viel sensibler geworden. Ich arbeite seit 23
Jahren bei der DKV – klare und verständliche Kommunikation gewinnt auch für mich immer mehr an Bedeutung.“ - Elke Spelge, Abteilung Leistungsservice DKV

So vermutet die Revision in einem aktuellen, neu eingestellten Bericht, dass zu einer Reise nach Rio de Janeiro 2004 Hotelgebühren für die Mitnahme von Prostituierten auf das Zimmer bei dem Unternehmen verschleiert abgerechnet wurden.

Von

dpa

Kommentare (4)

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PDC

22.03.2013, 11:49 Uhr

Zum Thema der "Lustreisen" beim ERGO-Konzern fällt mir auf, dass es sich ausschliesslich um "Nieten in Nadelstreifen" handelt. Gibt es eigentlich beim ERGO keine erfolgreichen Frauen, die sich auch solche oder andere Incentives verdient hätten?? Die dort beruftätigen Frauen müssten alle auf die Barrikaden gehen - sie durften vrmutlich weiter arbeiten, während sch einige ihrer männlichen Kollegen velustierten. Eine Schande!

narrhalla

22.03.2013, 17:56 Uhr

dass die hmi schon lange mit zweifelhaften Methoden gearbeitet hat , ist doch schon lange kein Geheimnis mehr. Allein die Tatsache des Stuckiwesens ist doch auf Befriedigung kurzfristiger-nicht nur-Geldgier aufgebaut.
ERGO deswegen zum schlechten Versicherer abzustempeln, ist absurd.
Die Leistungsfähigkeit einer Versicherungsgesellschaft zeigt sich eben nicht im Versprechen bei Vertragsabschluß, sondern im tatsächlichen Handeln im Schadensfall. Und hier kann ich als Versicherungsmakler mit 30Jahren Schaden-Regulier-Erfahrung nur sagen:

[...]

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Falkenauge

25.03.2013, 07:47 Uhr

3,4 Millionen? Na, die kriegt die ERGO schnell wieder rein. Bei mir hat sie schon anfangen - darf ab 01.04. mal eben 70 Euro monatlich mehr an Beitrag für meine KKV zahlen.... Außerdem warte ich bereits 7 (in Worten: SIEBEN) Wochen auf Antwort von denen. Hatte per Mail und sicherheitshalber auch über "Kontakt" auf der DKV-Seite Angebote über andere (preiswertere) Tarife angefordert. Wahrscheinlich ist man dort so mit dem Aufarbeiten von Budapest & Co. sowie der ganzen anderen Fehler beschäftigt, dass man für andere Dinge der Bestandskunden keine Zeit hat. Aber die BaFin ist darüber mittlerweile unterrichtet.....

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