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14.03.2013

09:53 Uhr

Versicherungskonzern

Generali-Sanierung trägt erste Früchte

Der drittgrößte Versicherungskonzern Europas hat 2012 einen Netto-Gewinn von 90 Millionen Euro erwirtschaftet und damit die eigenen Erwartungen übertroffen. Die Anleger sind begeistert.

Filiale der Generali Versicherungen in München. Der Umbau des Konzerns zeigt erste Erfolge. dpa

Filiale der Generali Versicherungen in München. Der Umbau des Konzerns zeigt erste Erfolge.

MailandDer Sanierungskurs des neuen Generali -Chefs Mario Greco zeigt erste Erfolge: Der drittgrößte Versicherungskonzern Europas verzeichnete im vergangenen Jahr einen Netto-Gewinn von 90 Millionen Euro nach Abschreibungen im Umfang von 1,7 Milliarden Euro. Den operativen Gewinn bezifferte Generali am Donnerstag mit 4,2 Milliarden Euro. Damit lag er im Rahmen der Analystenerwartungen und über den von Generali ursprünglich anvisierten vier Milliarden Euro. Es werde damit gerechnet, dass der operative Gewinn in diesem Jahr weiter steige, teilte Generali mit. Die Aktie legte zum Handelsstart in Mailand um knapp drei Prozent zu.

„2012 war der Beginn einer tiefgreifenden Umstrukturierung bei Generali“, sagte Greco. „Die Zahlen von heute markieren einen Wendepunkt. Das Wachstum unserer operativen Ergebnisse zeigt die Qualität unseres Geschäfts.“

Versicherer in Europa

Europa

Zahl der Unternehmen: 5078 (in 2008)

Beschäftigte: 956 000 (in 2009)

Bruttoprämien: 1104 Milliarden Euro

Daten aus 2010

Deutschland

Zahl der Unternehmen: 582

Beschäftigte: 216 400

Bruttoprämien: 179 Milliarden Euro

Frankreich

Zahl der Unternehmen: 441

Beschäftigte: 147 400

Bruttoprämien: 207 Milliarden Euro

Italien

Zahl der Unternehmen: 242

Beschäftigte: 47 185

Bruttoprämien: 126 Milliarden Euro

Großbritannien

Zahl der Unternehmen: 1314

Beschäftigte: 117 000 (in 2009)

Bruttoprämien: 207 Milliarden Euro

Niederlande

Zahl der Unternehmen: 268

Beschäftigte: 57 000

Bruttoprämien: 78 Milliarden Euro

Belgien

Zahl der Unternehmen: 145

Beschäftigte: 23 727

Bruttoprämien: 29 Milliarden Euro

Schweiz

Zahl der Unternehmen: 151

Beschäftigte: 45 659

Bruttoprämien: 40 Milliarden Euro

Spanien

Zahl der Unternehmen: 292

Beschäftigte: 47 779 (in 2009)

Bruttoprämien: 57 Milliarden Euro

Dänemark

Zahl der Unternehmen: 184

Beschäftigte: 16 773

Bruttoprämien: 21 Milliarden Euro

Schweden

Zahl der Unternehmen: 386

Beschäftigte: 20 414

Bruttoprämien: 28 Milliarden Euro

Greco hatte dem italienischen Konzern eine „Revolution“ verordnet. Mit dem Verkauf von Geschäftsteilen, drastischen Einsparungen und dem Ausbau des Geschäfts mit Schaden- und Unfallversicherungen will er Milliarden Euro an frischem Kapital generieren und den operativen Gewinn auf fünf Milliarden Euro steigern. Greco war im August dem langjährigen Chef Giovanni Perissinotto nachgefolgt.

Europas größter Versicherer Allianz hatte seinen operativen Gewinn im vergangenen Jahr um ein Fünftel auf 9,5 Milliarden Euro gesteigert und damit das zweitbeste Ergebnis seiner Geschichte eingefahren.

Von

rtr

Kommentare (1)

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clownsUNDheldenRuinierenDenMarkt

11.06.2013, 12:14 Uhr

Den Markt mit aller Gewalt mit Billig-Angeboten penetrieren, bei einem Sack voll Probleme im Haus... tolle Strategie!
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Der Fisch stinkt wie immer vom Kopf her!
.
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Meine Empfehlung "haircut" mit Nackenrasur... ganz oben angefangen!
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Gute Besserung GENERALI! Eure Angebote waren nicht nur zu billig, sie waren in der Masse auch zu schlecht...


ps: Warum rasiert Ihr nicht die DVAG (Deutsche Vermögensberatung[..] Aachner Münchner[..]) und führt die (nach echter fachlicher Qualifizierung) unter euer Haftungsdach? Muss das erst ein bekannter Unternehmensberater empfehlen? Ihr woll doch um jeden Preis wachsen! Und: dann kann man die Zahlen auch dem Initiator direkt zuordnen... "bella italia" :-)))

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