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03.04.2014

08:42 Uhr

Vor EZB-Entscheid

Euro-Anleger warten ab

Ökonomen rechnen nicht mit einer erneuten Lockerung der Geldpolitik. EZB-Chef Draghi wird sich die Optionen wohl offen halten wollen. Bei erneuter Leitzinssenkung ist allerdings mit einem Abrutschen des Euros zu rechnen.

Mario Draghi wird wohl die Handlungsbereitschaft der EZB betonen. Mit einer erneuten Leitzinssenkung wird nicht gerechnet. ap

Mario Draghi wird wohl die Handlungsbereitschaft der EZB betonen. Mit einer erneuten Leitzinssenkung wird nicht gerechnet.

Frankfurt/MainVor dem Zinsentscheid der EZB sind die Euro-Anleger auf der Hut: Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3760 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Ein Dollar war 0,7266 Euro wert. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,3795 (Dienstag: 1,3790) Dollar festgesetzt. Die Mehrheit der von Reuters befragten Ökonomen erwartet nicht, dass die Währungshüter trotz der zuletzt niedrigen Teuerungsraten aktiv werden und ihre Geldpolitik nochmals lockern.

Helaba-Analyst Ralf Umlauf geht davon aus, dass EZB-Chef Mario Draghi erneut klarstellen wird, „dass der EZB alle Optionen offen stehen und der EZB-Rat handlungsbereit ist, falls dies nötig werden sollte“. Auch die „Forward Guidance“, wonach der Leitzins für eine längere Periode auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau liegen wird, dürfte seiner Einschätzung nach mit Nachdruck wiederholt werden.

Notenbanken fluten Märkte mit billigem Geld:Am 30. November verkünden Notenbanken weltweit die Finanzmärkte mit günstigen Dollar zu fluten. Die Liquiditätsspritze verleiht den Märkten kurze Entspannung, doch die ungelösten Probleme rund um die Eurostaatsschuldenkrise verbreiteten weiterhin Unsicherheit an den Märkten. dpa

Notenbanken fluten Märkte mit billigem Geld:

Am 30. November verkünden Notenbanken weltweit die Finanzmärkte mit günstigen Dollar zu fluten. Die Liquiditätsspritze verleiht den Märkten kurze Entspannung, doch die ungelösten Probleme rund um die Eurostaatsschuldenkrise verbreiteten weiterhin Unsicherheit an den Märkten.

Sollte es überraschenderweise doch zu einer Leitzinssenkung kommen, könnte der Euro allerdings schnell auf 1,36 Dollar abrutschen, prognostizierten die Experten der BNP Paribas in einem Kommentar. Im November hatten die Währungshüter den Leitzins nach dem Rückgang der Teuerung in den 17 Euro-Ländern auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gekappt.

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