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20.01.2007

10:14 Uhr

Ausbildungspolice

Sie ist eine klassische, niedrig verzinste Kapitallebensversicherung im anderen Gewand, auf einen Elternteil abgeschlossen. Jahrelang werden monatlich 25 Euro oder mehr eingezahlt, zu einem vorher verabredeten Stichtag wird die Sparsumme ausgezahlt. Wird das Geld in eine Police mit einem Investmentfonds investiert, sind die Renditechancen und die Risiken größer. Die Auszahlung ist steuerpflichtig. Die Policen werden viel beworben, sind aber nicht die beste Wahl. Über einen Fondssparplan lässt sich Geld lukrativer und mit niedrigeren Gebühren anlegen.

Rentenversicherung

Damit das Baby von heute auch im Alter finanziell gepampert ist, jetzt schon an 2050 denken und den Zinseszinseffekt sichern - so die Theorie zu dieser verkappten Lebensversicherung. Die Praxis: Die Geldanlage läuft wie bei der Ausbildungspolice, allerdings über bis zu 50 Jahre. Vorausgesetzt, der fürsorglich bedachte Nachwuchs zahlt über Jahrzehnte brav selber ein.

Unfallversicherung

Keine schlechte Idee, denn sollte ein Kind verunglücken und anhaltende Schäden bis hin zur Erwerbslosigkeit erleiden, hat es von der staatlichen Rente wenig zu erwarten. Der Jahresbeitrag für eine nötige hohe Einmalauszahlung oder eine Rente ist überschaubar.

Invaliditätsversicherung

Die bessere Idee, wenn mehr Geld für die monatliche Prämie zur Verfügung steht, denn meist verursacht kein Unfall, sondern eine Krankheit die Invalidität. Auch hier ist eine hohe Einmalauszahlung oder Rente wichtig, denn die Kosten im Ernstfall sind erschlagend.

Rundumsorglospaket

Es vereint von allem etwas und nichts richtig. Finger weg.


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