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11.03.2014

06:16 Uhr

Berufsunfähigkeitsversicherung

Guter Rat ist teuer

VonThomas Schmitt

Berufstätige sollten sich gegen den Verlust der Arbeitskraft schützen. Doch das ist schwierig. Die Versicherer haben einen Bedingungs-Dschungel geschaffen. Ohne Berater tappen Versicherte schnell in Fallen. Wer hilft.

Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit brauchen viele. Doch ohne kundigen Berater ist es schwer, die richtige Police zu finden. dpa

Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit brauchen viele. Doch ohne kundigen Berater ist es schwer, die richtige Police zu finden.

Düsseldorf„Erst krank, dann arm.“ Auf diese einprägsame Formel bringt die Zeitschrift „Öko-Test“ eine Gefahr, die immer mehr Arbeitern und Angestellten droht: Berufsunfähigkeit. Hunderttausende sind betroffen und scheiden aus dem Arbeitsleben aus. Die meisten sind ausgebrannt und halten den Druck im Berufsleben nicht mehr aus.

Oft geht es dann jedoch nicht nur gesundheitlich bergab, sondern auch finanziell. Glück hat immerhin, wer vor 1962 geboren wurde, also älter als 52 Jahre ist. Hier greifen noch alte gesetzliche Regeln für die Erwerbsunfähigkeitsrente. Gekniffen sind jedoch alle jene, die später zur Welt kamen. Sie müssen sich privat absichern, durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zum Beispiel.

Kommentare (7)

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11.03.2014, 08:32 Uhr

Gewinnmaximierung und Schadensregulierung widerstreben sich. Die Quote der zunächst abgelehnten Anträge bei Arbeitsunfähigkeit liegt wohl bei etwa 60 % bis 80 %. In einem selbst miterlebten Fall argumentierte der Schadensregulierer der Versicherung der Bruch der Wirbelsäule mit inkompletter Lähmung sei eben auch nichts anderes als ein Knochenbruch. Der folgenden Prozesse liefen über die Dauer von 12 Jahren. Die gesetzliche Unfallversicherung, eine Berufsgenossenschaft, zahlte sehr schnell. Nur so konnte überhaupt prozessiert werden. Dieser Schutz sollte in staatliche Hände gelegt werden. Versicherungen spekulieren gerade hier mit langen Prozessen auf eine natürliche Lösung durch das zwischenzeitliche Ableben des Versicherten.

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11.03.2014, 08:33 Uhr

Berufsunfähigkeit / Krankheit / Rente / Arbeitslosigkeit - all dies sind Risiken, die m.E. über staatlich getragene Versicherungen abzudecken sind.

Wer das anders sieht hatte noch nie einen existenzbedrohenden Schaden geltend machen müssen.

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11.03.2014, 09:33 Uhr

das übliche bla bla, wenn man aufgrund eines Einzelfalls nun auf grundsätzliche Leistungsverzögerung schließt. Als ob jeder Leisungsantag im Prozess mündet? Schwachsinn! Die Prozessquoten liegen im unteren einstelligen Bereich.

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