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11.12.2012

09:28 Uhr

Die Maschen der Neinsager

Versichert und verkauft

VonJens Hagen, Thomas Schmitt

Vor kurzem hat eine Insiderin bei Handelsblatt Online ausgepackt, wie Versicherer ihre Kunden bei Schadenfällen systematisch übervorteilen. Nun zeigen wir Ihnen die dreistesten Fälle - und wie Sie sich wehren können.

Interview mit Beatrix Hüller

"Ich versichere mich nur minimal"

Interview mit Beatrix Hüller: "Ich versichere mich nur minimal"

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DüsseldorfFußball ist kein Klostersport. Diese Thekenweisheit musste ein bayerischer Kicker auf schmerzhafte Weise am eigenen Leibe erleben. Beim Versuch den Ball wegzuschlagen, sprang er rund 1,20 Meter in die Höhe. Als er wieder auf dem Rasen landete, zog er sich einen schweren Bruch am Schienenbein zu, der zu einem Dauerschaden führte.

Dass der Unfall kein Unfall sei, musste der Sportler von seinem Versicherer lernen. Trotz Unfallpolice wollte die Gesellschaft nicht zahlen. Der Unfallversicherer lehnte eine Regulierung des Schadens ab, weil es sich nicht um ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis handeln sollte. Der Versicherte musste bis vors Oberlandesgericht München ziehen, um zu seinem Recht zu kommen (Az. 25 U 5554/10).

Kommentare (81)

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Unfallversicherer

11.12.2012, 10:20 Uhr

In unserer Familie hatten wir zweimal mit Unfallversicherungen der Continentalen Versicherung Schwierigkeiten.

Das spielen auf Zeit, sowie vorformulierte Schreiben, die nur aus Textbausteinen sowie zum Teil zusammenhangloser Formulierungen bestehen, war in einem Fall über zwei Jahre hinweg Taktik der Continentalen. Die Beauftragung zweier Gutachter, die zu dem Schluss einer dauerhaften Beeinträchtigung gekommen sind, hat der Continentalen nicht ausgereicht.

Erst durch eine massive Drohkulisse an die Öffentlichkeit zu gehen und den Vorstand der Continentalen zu involvieren hat zu einem akzeptablen Vergleich geführt.

Grundsätzlich muss man sich allerdings die Frage stellen, was passiert wenn man einen schweren Unfall erleidet und nicht in der Lage sein sollte, den Kampf gegen die Continentale Versicherung anzutreten. Dann hilft nur eine Rechtsschutzversicherung und die sofortige Einschaltung eines Anwalts.

Es ist gut, dass das Handelsblatt diese Thematik aufgreift. Nicht nachvollziehbar ist, weshalb die Politik hier untätig bleibt, hat sie doch die Bedingungen für nach 1961 geborene im Bereich der Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit dramatisch verschlechtert. Für die Versicherungsbranche müßten klare gesetzliche Bedingungen, wie Fristen, Pflichten gegenüber Versicherten, sowie finanzielle Sofortmaßnahmen und die Anerkennung von Gutachten, die der Versicherte in Auftrag gegeben hat, geregelt werden.

vlipper

11.12.2012, 10:26 Uhr

So nett der Artikel auch gemeint sein mag, das verwendete Deutsch ist derart unterirdisch und strotzt so vor Fehlern, dass der schöne Inhalt komplett auf der Strecke bleibt.
Ist Grammatik seit neuestem Glückssache beim Handelssblatt oder werden derart wichtige Artikel jetzt von den Schülerpraktikanten geschrieben?

Account gelöscht!

11.12.2012, 10:30 Uhr

Das Thema ist langsam aber sicher ausgelutscht.

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