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18.10.2013

13:35 Uhr

GDV

Die Angst vor Berufsunfähigkeit wächst

Mehr als 17 Millionen Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit wurden abgeschlossen, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Trotzdem unterschätzten viele Beschäftigte das Risiko der Berufsunfähigkeit.

Weit verbreitet: Im Laufe seines Arbeitslebens wird jeder fünfte Berufstätige in Deutschland berufsunfähig. dpa

Weit verbreitet: Im Laufe seines Arbeitslebens wird jeder fünfte Berufstätige in Deutschland berufsunfähig.

BerlinImmer mehr Bürger schließen eine Versicherung zum Schutz vor den Folgen einer Berufsunfähigkeit ab. Die Zahl aller entsprechenden Versicherungsverträge stieg 2012 gegenüber dem Vorjahr um 200.000 auf insgesamt 17,1 Millionen Verträge, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Freitag in Berlin mitteilte.

Die Versicherten haben demnach das Risiko der Berufsunfähigkeit im Durchschnitt mit rund 90.000 Euro abgesichert. Der Beitrag für eine eigenständige Versicherung beträgt demnach 780 Euro im Jahr, für eine Zusatzversicherung – in Verbindung mit einer anderen Versicherung – 370 Euro.

Der Anstieg bei den Neuabschlüssen darf laut GDV aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Beschäftigte das Risiko einer Berufsunfähigkeit immer noch unterschätzen. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, könne seinen Lebensstandard allein mit der gesetzlichen Invaliditätsrente nicht halten, warnte der Verband. Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit seien mittlerweile Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen.

Um optimal abgesichert zu sein, sollten Kunden laut GDV möglichst eine Laufzeit bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren wählen und die Rentenhöhe so ansetzen, dass sie im Fall einer Berufsunfähigkeit keine allzu großen Abstriche machen müssen.

Von

afp

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