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16.04.2006

08:00 Uhr

Fondssparpläne (Zum Vergrößern Pluszeichen klicken. Grafik: Wirtschaftswoche)

Fondssparpläne (Zum Vergrößern Pluszeichen klicken. Grafik: Wirtschaftswoche)

Schon mit 50 Euro monatlich können Eltern ihre Kinder über Fondssparpläne an den internationalen Finanzmärkten beteiligen. Doch nicht alles, was der Markt hergibt, ist sinnvoll. Wer einige Grundregeln beachtet, kann sich später viel Ärger ersparen:

Anlageklasse

Kinder haben noch Zeit, über Jahrzehnte anzusparen. Daher sind renditestarke Sparpläne mit Aktienfonds am sinnvollsten (siehe Tabelle). Zwar schwanken die Kurse von Aktien stärker als die von Rentenpapieren und sind damit riskanter, aber über 15, 20 oder mehr Jahre sinkt das durchschnittliche Verlustrisiko erheblich.

Fondssegment

Der Sparplan ist eine Basisanlage, daher sind breit anlegende europäische, asiatische oder internationale Aktienfonds am ehesten geeignet. Branchen- und Länderfonds sind dagegen riskanter, Garantiefonds meist unnötig teuer.

Fondsauswahl

Nicht nur die gute Wertentwicklung in der Vergangenheit sollte für den Fonds sprechen. Dazu gehört auch, dass das Portfolio nicht zu groß ist. Als kritische Größe gelten fünf Milliarden bis sechs Milliarden Euro für ein breit anlegendes Aktienportfolio. Je größer der Fonds ist, desto schwieriger wird es für den Manager in Zukunft besser als der Markt zu sein, weil er stärker an den jeweiligen Indizes hängt.

Fondskosten

Bei Sparplänen schmälern die Kosten die Rendite stärker als bei Einmalanlagen mit größeren Beträgen, weil mit jeder Sparrate erneut ein Ausgabeaufschlag anfällt. Es lohnt sich also, Rabatte bei Direktbanken oder Fondsshops zu prüfen.

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