Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.04.2006

08:00 Uhr

Kinder haben Geld wie Heu - Teil 2: Geschäftsfähigkeit

Kinder, Jugendliche und Gesetze

VonDaniel Schönwitz und Anke Henrich

Ein weites Feld. Es reicht vom Verbot, warmblütige Tiere an meerschweinchenverrückte Mädchen unter 16 Jahren zu verkaufen über die eingeschränkte Geschäftsfähigkeit 14-Jähriger samt Taschengeldparagrafen (ohne Einverständnis der Eltern dürfen sie nur Waren in der Höhe des Taschengelds kaufen) bis hin zur Frage, ab wann ein Kind über sein Erbe verfügen kann (18 Jahre, wenn nicht anders vereinbart).

Und nicht zu vergessen die Überlegung, wie sich familiäres Vermögen auch im Namen der Kinder anlegen lässt, um Freibeträge auszuschöpfen, oder wie größeres Vermögen steuerschonend weitergegeben werden kann. Einfach hin- und herschichten und das Finanzamt wird schon nichts merken - dieser Traum ist seit dessen neuer Lizenz zur Kontenabfrage ausgeträumt.

Im Detail: Welche Geldgeschäfte dürfen Jugendliche von Gesetzes wegen machen?

Kreditkarten sind in Deutschland anders als in anderen Ländern erst ab 18 Jahren erlaubt. Ein Girokonto können Jugendliche mit der Unterschrift ihrer Eltern früher bekommen. Eine gute Sache, um Kinder an den Umgang mit einer Bank zu gewöhnen, sind so genannte Taschengeldkonten, reine Guthabenkonten. Viele Banken bieten sie schon für Zehnjährige an: Sie können Geld einzahlen und abheben, sich einen Kontoauszug ziehen und über eine PIN-Nummer verzweifeln, wie im wahren Leben. Meist werden diese Neukundenköder von den Banken kostenlos geführt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×