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18.02.2013

12:11 Uhr

Ratenkredit, Dispo, Kreditkarte

Ein Hoch auf den Konsum!

VonJens Hagen

Die Jobs sind sicher und Sparen bringt kaum noch Zinsen. Da die Kredite auch noch so günstig wie lange nicht mehr sind, macht der Einkauf besonderen Spaß. Wie Kunden mit Ratenkrediten, Dispo und Kreditkarten Geld sparen.

Sonderangebote: Auch bei der Finanzierung lässt sich sparen. dpa

Sonderangebote: Auch bei der Finanzierung lässt sich sparen.

Das historische Zinstief inspiriert mittlerweile auch die Internetgemeinde. So widmet sich die Seite 0-finanzierungen.net ausschließlich den zinslosen Darlehen beim Einkauf. Das Angebot ist riesig. Egal ob Autos, Betten, Notebooks, Handys oder Fernseher – es scheint, dass Kunden beinahe jedes Produkt mit einem zinslosen Darlehen abstottern könnten. Der Händler nullprozentshop.de bietet sogar ausschließlich Produkte an, die Kunden mit einem Gratis-Darlehen finanzieren können. Ob sich das bei den allgemein extrem niedrigen Zinsniveau tatsächlich um ein Schnäppchen handelt, bleibt allerdings offen.

Denn auch die Banken legen sich ins Zeug. Wer lieber höhere Rabatte statt Gratiszins durchsetzen möchte und bei Bonitätsprüfung und Datenabgleich eher dem vertrauten Berater bevorzugt, wendet sich an die Bank. „Die Zinsen für Ratenkredite sind in den vergangenen Monaten deutlich gesunken“, sagt Max Herbst, Inhaber der FMH Finanzberatung. Im Schnitt zahlen Kunden 6,2 Prozent für Darlehen mit einer Laufzeit von 36 Monate. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als noch vor fünf Jahren. Preisbrecher verlangen bei bester Bonität nur noch 3,9 Prozent.

Wer neben günstigen Zinsen auch faire Konditionen bietet, zeigt ein FMH-Vergleich für Handelsblatt Online. Die günstigsten Zinsen für die Laufzeiten zwölf, 24 und 36 Monaten offeriert demnach bei den Direktanbietern die SKG Bank mit Sätzen zwischen 4,75 Prozent und 4,95 Prozent. Bei den bundesweit tätigen Filialbanken liegt C&A Money mit 3,95 Prozent bis 4,99 Prozent vorne. Bei den Regionalanbietern führen die PSD Banken Westfalen-Lippe und Hessen-Thüringen die Vergleichsliste an.

Das Sparpotenzial ist enorm. Wer sich etwa 10.000 Euro beim günstigsten Anbieter aus dem Vergleich zu effektiv 4,44 Prozent ausleiht und in 36 Monaten zurückzahlt, spart gegenüber dem teuersten Angebot zu einem Zins von 11,33 Prozent satte 1.081 Euro.

Kunden sollten nicht nur auf günstige Zinsen achten. „Viele Banken locken mit Schaufenster-Angeboten, die nur scheinbar günstig sind“, sagt Herbst. Top-Konditionen gelten vielfach nur für bestimmte Laufzeiten oder bei Bonitäten, wie sie nur ein sehr kleiner Teil der Kunden erzielen kann. Der FMH-Vergleich zeigt Zinsen, die mindestens zwei Drittel aller Kreditnehmer nach Aussage der Bank erhalten können.

Kommentare (39)

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Account gelöscht!

18.02.2013, 12:22 Uhr

...der nächste Luftballon wird aufgeblasen...

waltermicke

18.02.2013, 12:24 Uhr


Hallo Ratzinger!

Wenn Du jetzt in den Ruhestand gehst,
dann solltest Du den Jesuswahn mitnehmen
und auch die Jesuslüge begraben.
Den Tod am Kreuz zu vergöttern,
war ein Verbrechen an der Menschheit!
Dadurch ist unser Leben nur noch sinnvoll,
wenn wir uns gegenseitig kreuzigen!
Denn wenn wir den Einen vergöttern,
verteufeln wir den Anderen ohne Sinn
und Verstand, nur aus Panik!
Erst wenn wir eingesehen haben,
dass Gott kein Mensch gewesen sein kann,
sind wir von diesem Übel erlöst!



KORRUPTUS

18.02.2013, 12:24 Uhr

Anscheinend setzt das Handelsblatt in einer Art vorauseilendem Gehorsam Regierungspläne zur Ankurbelung des privaten Konsums schon heute um, indem hier dem Verbraucher die Aufnahme von Konsumkrediten schmackhaft gemacht werden. Wer sich verschuldet macht sich abhängig, vom Arbeitgeber, von seiner Bank u. letztlich vom Konsumartikel selbst. Und sicher sind die Arbeitsplätze in Zeiten wachsender Staats-u. Unternehmensverschuldung auch nur auf dem Papier irgendwelcher Regierungstreuer Massenverdummungsblätter. Einzig die deutsche Industrie benötigt zum ständigen u. steten Wachstum immer mehr hinters Licht geführte Verbraucher zum erreichen irgendwelcher Rendite-ziele. Dieser Artikel zeigt, dass es um die deutsche Wirtschaft insgesamt noch schlechter steht als bisher angenommen.

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