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25.06.2013

13:19 Uhr

Schulden

Alleinerziehende Frauen häufig überschuldet

In die Schuldenfalle führen viele Wege. Besonders häufig ist der Auslöser der Verlust des Arbeitsplatzes, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Betroffen sind oft alleinerziehende Frauen.

Kleine Summen können auch zur Überschuldung führen. dpa

Kleine Summen können auch zur Überschuldung führen.

WiesbadenAlleinerziehende Frauen sind in Deutschland besonders häufig überschuldet. 14 Prozent der Hilfesuchenden bei Schuldnerberatungen waren im vergangenen Jahr Frauen, die ihre Kinder allein erziehen. Dieser Anteil sei mehr als doppelt so hoch wie ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

Kinderlose Paare rutschen hingegen vergleichsweise selten in diese Misere: Sie stellten zwar 16 Prozent der Überschuldeten – ihr Anteil an der Bevölkerung ist aber etwa doppelt so hoch.

Hauptauslöser für die private Überschuldung ist den Angaben zufolge der Verlust des Arbeitsplatzes: Mehr als jeder Vierte der 84.500 Menschen, die sich 2012 in Deutschland wegen ihrer finanziellen Probleme beraten ließen, hatte zuvor seinen Job verloren.

Aber auch Trennung, Scheidung oder der Tod des Partners (zusammen 14 Prozent) sowie eine Erkrankung, Sucht oder ein Unfall (zusammen 13 Prozent) führten häufig zu massiven Geldproblemen.

Dabei geht es nicht immer um große Summen: Im Durchschnitt hatten die Hilfesuchenden zu Beginn der Beratung zwar fast 34.000 Euro Schulden. Jeder Zehnte stand aber mit der vergleichsweise geringen Summe von 2100 Euro in der Kreide, jeder Zweite mit rund 14 300 Euro.

Auffällig sind in der Statistik die relativ hohen Schulden junger Menschen bei Telefongesellschaften: Die unter 25-Jährigen schuldeten den Unternehmen demnach im Schnitt mehr als 1400 Euro - fast ein Fünftel ihrer gesamten Verbindlichkeiten. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller beratenen Menschen betrug der Anteil der Schulden bei Telefongesellschaften 3 Prozent oder 845 Euro.

Von

dpa

Kommentare (1)

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vandale

25.06.2013, 13:55 Uhr

Das Unterhaltsunrecht ist so gestaltet dass Unterhaltsberechtigte zahlreiche Privilegien besitzen, die mit keinerlei Pflichten verbunden sind. Das Unrechtssystem suggeriert Frauen auf Kosten des nicht mehr verbundenen Mannes leben zu können.

Diese Rechnung geht dann sehr häufig nicht auf. Das System nimmt dem Verfplichteten (Erpressten) häufig jeden Anreiz zur offiziellen Arbeit. Einem Vater von Frau und Kindern bleiben nach Staatsabgaben, 2/3 und Unterhaltszahlungen dann häufig nicht mehr als 1/10 des Ertrages. Auch der Dank der Unterhaltenen bleibt anders als in einer Ehe meist aus.

Am Ende geht es dann den Alleinerziehenden so wie den Menschen im Sozialismus denen man versprochen hatte auf Kosten "Anderer" leben zu können.

Vandale

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